Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sonde für exakte Sprengungen

02.11.2004


Coda Technologies hat unter der Bezeichnung Tepex ein Bohrlochprüfgerät für Sprengarbeiten entwickelt

Der Telemeter des französischen Unternehmens gewährleistet qualitativ hochwertige und sichere Sprengungen wie sie bei Steinbruch- und öffentlichen Arbeiten ausgeführt werden. Das Prüfgerät besteht aus einer Sonde, die Signale ausstrahlt, und einem Empfangs- und Lesegerät.

Tepex misst die Dicke einer abzusprengenden Schicht, ohne dass dazu eine spezielle Berechnung oder ein PC nötig wäre. Die in ein Bohrloch eingeführte Sonde misst den Abstand zum Ablesegerät an der Stirnseite der Schicht. Ein Bildschirm dient dabei als Anzeige. Die Messung beruht auf der Übertragung von elektromagnetischen niederfrequenten Signalen durch das Gesteinsmassiv. Die Messamplitude reicht von 2,5 bis 10 Metern.

Durch den Einsatz des neuen Telemeters lassen sich mit geringen Sprengstoffmengen bessere Ergebnisse erzielen. Die Baustellenorganisation kann dadurch vereinfacht werden. Dem Sprengarbeiter können mehr Kompetenzen übertragen werden, da er Sprenglöcher nach Maß mit Sprengstoff zuverlässig beschicken und bei erhöhter Sicherheit andere Arbeiter ausbilden kann.

Die Sonde aus einem Polymerwerkstoff hat einen Durchmesser von 50 Millimetern, ist 500 Millimeter lang und wiegt 1200 Gramm. Sie ist mit einem Befestigungsring aus Edelstahl versehen und hat im Arbeitseinsatz eine Betriebsautonomie von ungefähr vier Stunden. Die Stormversorgung wird bei abgelegter Sonde oder unzureichender Energiespannung unterbrochen. Die Sonde ist in einer Wassertiefe von bis zu zehn Metern einsetzbar.

Das Ablesegerät hat die Abmessungen 210 x 105 x 55 Millimeter und wiegt 600 Gramm. Es ist in einer Box aus Polycarbonat mit einer Wandstärke von drei Millimetern untergebracht und allseitig gegen Staub und Wasser geschützt. Der Nutzer bedient das Gerät über drei Knöpfe mit den Funktionen "Lesen", "Messen" und "Speichern". Der ergonomisch gestaltete Bildschirm lässt sich umklappen, so dass das Gehäuse senkrecht gehalten werden kann. Die Autonomie ist ähnlich groß wie die der Sonde im Dauereinsatz. Für den Betrieb muss kein Stromkabel ins Bohrloch verlegt werden, da die Sonde und das Ablesegerät jeweils von einer 9-Volt-PP3-Batterie oder einer 6LR61-Batterie (Alkaline) versorgt werden.

Sascha Nicolai | FIZIT - Pressebüro
Weitere Informationen:
http://www.fizit.de
http://www.tepex.fr

Weitere Berichte zu: Bohrloch Millimeter Sonde Sprengung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Energieproduzierende Fenster stehen kurz bevor
23.02.2017 | University of Minnesota / Università degli Studi di Milano-Bicocca

nachricht Hauchdünn wie ein Atom: Ein revolutionärer Halbleiter für die Elektronik
23.02.2017 | Universität Bayreuth

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie