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Erste Forschungsergebnisse auf dem Kongress "Nachwachsende Rohstoffe" an der Universität Hohenheim

15.10.2004


Minister Willi Stächele MdL: "Nachwachsende Rohstoffe sind echte Alternativen und bieten hervorragende Chancen für Baden-Württemberg"



Mit acht von 16 Projekten hat die Universität Hohenheim eine Spitzenstellung im Forschungsprogramm "Nachwachsende Rohstoffe - Forschungsprojekte für den Ländlichen Raum". Die ersten Ergebnisse von Biogasvergärung, -reinigung bis hin zu Getreide und Heu als Brennstoff wurden auf dem heutigen Forschungskongress im Schloss Hohenheim präsentiert. "Das Potenzial in Baden-Württemberg erlaubt eine Steigerung der Bioenergie von derzeit 1,5 Prozent auf rund 10 Prozent des Primärenergieverbrauchs. Dies bietet eine große Chance für den Ländlichen Raum und das ganze Land" erklärte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Willi Stächele MdL, angesichts der Forschungsarbeiten.

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"Der Klimawandel und die Endlichkeit fossiler Ressourcen werden derzeit intensiv diskutiert. Erdöl war noch nie so teuer wie heute. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe wird daher immer wichtiger", betonte der Minister auf dem Kongress. In vielen Einsatzbereichen, wie beispielsweise der Wärmeerzeugung, böten nachwachsende Rohstoffe bereits heute hervorragende Alternativen.

"Durch die Präsentation der Ergebnisse des Forschungsprogramms ’Nachwachsende Rohstoffe - Forschungsprojekte für den Ländlichen Raum’, erhalten wir wichtige Hinweise wie der Anteil dieser natürlichen Rohstoffe bei der Energieversorgung weiter ausgebaut werden kann", betonte der Minister. Das Forschungsprogramm hat einen Umfang von insgesamt 5,1 Millionen Euro und wurde durch das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum im Jahr 2002 mit Hilfe der Landesstiftung Baden-Württemberg GmbH aufgelegt.

Insgesamt umfasst das Forschungsprogramm "Nachwachsende Rohstoffe - Forschungsprojekte für den Ländlichen Raum" 16 Teilprojekte. Daran beteiligt sind neben der Universität Hohenheim die Universität Stuttgart, das Forschungszentrum in Karlsruhe sowie die Fachhochschulen Biberach, Konstanz und Reutlingen.

Florian Klebs | idw
Weitere Informationen:
http://www.laendlicher-raum.de

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