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Elektronisch überwachte Arbeitssicherheit

07.10.2004


Das Unternehmen Comitronic hat einen Sicherheitssensor mit Blockiersystem zur Kontrolle von Gefahrenzonen entwickelt


Das System mit dem Namen AMX5 dient dem industriellen Einsatz und soll Fehlfunktionen von Maschinen wie das ungewollte Öffnen von Türen überwachen. Im Gegensatz zu marktüblichen Sicherheitssensoren mit Reed-Röhrchen zeichnet sich die Neuentwicklung von Comitronic durch hohe Belastbarkeit aus.

Der Sensor verfügt über eine integrierte Sperrfunktion, die der Anwender durch einen Schlüssel einschaltet. Über diese Technik lassen sich Gefahrensituationen in Produktionsstätten überwachen. Befindet sich ein Maschinenführer im Innenbereich einer Anlage, nachdem unbeabsichtigt die Tür zugeschlagen ist, verhindert der Sensor das Starten der Maschine. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit findet der AMX5 beim elektrischen Blockieren einer Zone: Der codierte Schlüssel wird auf dem Empfänger des Sensors befestigt und kann dessen Funktionen blockieren. Dieses Elektroblockiersystem der Kategorie 3 entspricht der europäischen Maschinen-Sicherheitsrichtlinie EN954-1.


Das System hat zwei Schaltwege, "normal offen" und zusätzlich "normal geschlossen". Angeboten wird die Entwicklung in einem Polycarbonat- Gehäuse. Angeschlossen wird sie über eine M12-Verbindung oder an ein "Bloc C4CK"-Gehäuse, das als Blockierungs-Kontaktgeber mit Schlüssel wirkt. Der Sensor arbeitet auf der Grundlage einer einzigartigen, völlig elektronischen Technik. Sie besteht aus einem Decodiersystem auf Magnetbasis mit der Bezeichnung Acotom3. Comitronic sucht derzeit weitere Vertriebspartner.

Sascha Nicolai | FIZIT - Pressebüro
Weitere Informationen:
http://www.fizit.de

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