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Zur Ökonomie und Ökologie künftiger Stromversorgung

27.07.2000


Die Stromerzeugung aus Kernenergie soll in Deutschland innerhalb der nächsten 32 Jahre enden. So rückt die Frage in den Vordergrund, ob bzw. bis zu welcher Höhe andere Energieformen die Kernenergie ersetzen können:
Welche Alternativen stehen überhaupt zur Verfügung? Welche befinden sich in vielversprechender Entwicklung? In welchem Ausmaß kann der derzeit nur geringe Anteil sog. regenerativer Energieträger gesteigert werden? Und wie sehen die großen Energieversorgungsunternehmen ihre Rolle in diesem Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie? Eine jetzt vorliegende Publikation der Kommission für Ökologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften widmet sich genau diesen Fragen.

Das Buch "Zur Ökonomie und Ökologie künftiger Stromversorgung" beruht auf einer gleichnamigen Veranstaltung, zu der die Akademie-Kommission Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik eingeladen hat. Ziel dabei war die Vorstellung und Diskussion der zukünftigen Rolle verschiedener Energieträger. Dass dabei scheinbar unüberwindbare Gegensätze - nicht nur zwischen Kernkraftbefürwortern und -gegnern - auftraten, war vorauszusehen. Dennoch ist das Ziel der Tagung, die fachlichen Grundlagen für die oft sehr konträren und stark emotional bestimmten Diskussionen in der Bevölkerung bereitzustellen, voll und ganz erreicht worden. Der jetzt vorliegende 19. Band der Reihe "Rundgespräche der Kommission für Ökologie", welcher sämtliche Vorträge und Diskussionen enthält, soll diese Fakten, Daten und Einschätzungen nun allen Interessierten zugänglich machen.

Hinweis an die Redaktionen:
Der Band "Zur Ökonomie und Ökologie künftiger Stromversorgung" ist erschienen in der Reihe "Rundgespräche der Kommission für Ökologie", Band 19 (2000), 152 S., zahlreiche Abb.; Hrsg.: Bayerische Akademie der Wissenschaften. Er kann direkt beim Verlag Dr. Friedrich Pfeil, Postfach 65 00 86, D-81214 München, oder im Buchhandel zu DM 40,-- (Euro 20,45) erworben werden (ISBN 3-931516-72-5).

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Myriam Hoenig |

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