Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Olympisches Solardach der Deutschen Energie-Agentur geht auf Empfang

27.07.2004


Rund zwei Wochen vor dem Beginn der Olympischen Spiele steht das Olympia-Pressezentrum in Athen bereits im Rampenlicht: Für das "Olympische Solardach" - ein Projekt der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien - haben deutsche und griechische Unternehmen gemeinsam eine Solarstromanlage auf der Deutschen Schule in Athen installiert. Diese dient während der Olympiade als offizielles Olympia-Pressezentrum und ist damit zentraler Treffpunkt für die Medien aus aller Welt sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

Die Solaranlage auf dem Dach der Deutschen Schule Athen hat eine Leistung von 33 Kilowatt (kW). Sie vermeidet jedes Jahr den Ausstoß von rund 24 Tonnen CO2-Emissionen und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Rezzo Schlauch, parlamentarischer Staatssekretär im deutschen Bundeswirtschaftsministerium, Dimitris Sioufas, griechischer Entwicklungsminister, Dr. Albert Spiegel, deutscher Botschafter in Griechenland, die Athener Bürgermeisterin Dora Bakoyiannis, dena-Geschäftsführer Stephan Kohler sowie die Vertreter der beteiligten Firmen und Institutionen haben das "Olympische Solardach" am 27. Juli offiziell in Betrieb genommen und bescheinigten dem Projekt eine zukunftsweisende Vorreiterrolle für weitere innovative Solarprojekte in Griechenland.

Unabhängig davon ebnet das "Olympische Solardach" der deutschen Photovoltaik-Branche auch den Weg in andere Länder. "Unser Ziel ist es, die Qualität deutscher Produkte und Technologie im Bereich der Erneuerbaren Energien mit aufmerksamkeitsstarken ’Leuchtturm-Projekten’ nachhaltig und auf internationaler Ebene zu demonstrieren", so Stephan Kohler. "Allein für dieses Jahr sind vier weitere Solardächer auf deutschen Schulen oder Einrichtungen im Ausland geplant."

Allen Leuchtturm-Projekten gemeinsam ist die Kombination mit werbewirksamen Events sowie umfassenden Marketing-, PR- und Schulungsmaßnahmen", erklärt dena-Bereichsleiter Markus Kurdziel, der die Exportinitiative Erneuerbare Energien und damit auch die Solardächer auf Deutschen Schulen im Ausland betreut. "Damit erhöhen wir das Interesse der Medien und liefern Impulse für weitere PV-Projekte, die deutsche Unternehmen gemeinsam mit den jeweiligen Fachbetrieben vor Ort realisieren können."

Bereits seit 2002 unterstützt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) mit der Exportinitiative Erneuerbare Energien deutsche Unternehmen, die das Marktpotential im Ausland nutzen wollen. So stellt sie beispielsweise unter www.exportinitiative.de sowie in speziellen Exporthandbüchern aktuelle Informationen über ökonomische und politische Rahmenbedingungen in einer Vielzahl von Zielländern zur Verfügung und hilft der Branche Erneuerbare Energie-Technologien, Kontakte in potentiellen Märkten aufzubauen.

Markus Kurdziel | Deutsche Energie Agentur GmbH
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-energie-agentur.de

Weitere Berichte zu: Energie-Agentur Erneuerbar Exportinitiative Solardach

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Stromindikatorklemmen mit Push-in-Anschluss
24.07.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Leiterplatten-Steckverbinder werkzeuglos montieren
24.07.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops