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BINE-Info zum Thema "CO2 ein ’natürliches’ Kältemittel" ist erschienen

13.03.2001


Der Informationsdienst BINE des Fachinformationszentrum Karlsruhe GmbH hat zum Thema "CO2 ein ’natürliches’ Kältemittel" ein BINE-Info veröffentlicht.

Kohlendioxid und Ammoniak erleben als "natürliche" Kältemittel in unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Kälte- und Wärmepumpentechnik eine Renaissance. Sie sind eine interessante Alternative zu den chlorierten Fluor-Kohlenwasserstoffen, die als ozon- und klimaschädigend bekannt sind.

Aus ökologischer Sicht ist CO2 (Kohlendioxid) ein nahezu ideales Kältemittel. Es ist weder giftig noch brennbar, es besitzt kein Ozonabbaupotential, ist chemisch inaktiv und ausgesprochen billig.

Nachteilig sind die für den Kreisprozess erforderlichen hohen Drücke. Damit verbunden sind hohe Anforderungen an Komponenten des Systems wie Verdichter und Wärmeüberträger.

Derzeit eignen sich auf dem Markt verfügbare Wärmepumpen besonders für Niedrigtemperatursysteme, wie sie in Niedrigenergiehäusern beispielsweise mit Fußbodenheizung realisiert sind. Aufgrund der thermodynamischen Eigenschaften des Kohlendioxids ist die CO2-Wärmepumpe geeignet, hohe Vorlauftemperaturen zu liefern, wie sie für Heizsysteme im Altbaubereich typisch sind.

An der TU Dresden wurde - mit Unterstützung des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) - eine kombinierte Expansions-Kompressionsmaschine entwickelt, die die Druckdifferenz bei der Entspannung des Arbeitsgases nutzt, um die Verdichtungsarbeitsleistung zu mindern. Ziel ist es, den verglichen mit anderen Kältemittelprozessen geringen Wirkungsgrad zu verbessern. Erste Versuchsergebnisse und Betriebserfahrungen liegen vor.

Das Info kann kostenlos bezogen werden über

Fachinformationszentrum Karlsruhe
Büro Bonn
Mechenstraße 57
53129 Bonn
Fax (0228) 92 37 9-29
E-Mail: bine@fiz-karlsruhe.de

BINE ist ein Informationsdienst der Fachinformationszentrum Karlsruhe GmbH und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Ruediger Mack | idw

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