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Voller Energy kündigt neues portables Brennstoffzellensystem an

02.07.2004


Das für Voller-Produkte typische Dreieck-Design ist auch bei der überarbeiteten Version des VE100 geblieben.
Foto: udomi


Der britische Hersteller Voller Energy will Ende des Jahres ein neues portables Brennstoffzellensystem auf den Markt bringen: Das VE100v2 ist leichter, kleiner und leistungsfähiger als das Vorgängermodell und soll dank eines Reformers auch mit Propan- oder Butangas betrieben werden können.


Bereits im vergangenen Jahr hatte Voller Energy mit dem VE100 ein portables Brennstoffzellensystem vorgestellt. Die überarbeitete Version, die Ende 2004 ausgeliefert werden soll, zeigt in nahezu allen technischen Details Verbesserungen: Statt 8,5 Kilogramm wiegt sie nur 6 Kilogramm, das Volumen ist von 25 auf 16 Liter gesunken und die Spitzenleistung konnte von 110 Watt auf 150 Watt gesteigert werden. Die Dauerleistung von 100 Watt bleibt konstant.

Betrieben wird die "tragbare Steckdose" wie schon das Vorgängermodell mit gasförmigem Wasserstoff, der in Metallhydridkartuschen gespeichert wird. Wahlweise kann das Gerät auch mit Wasserstoff aus einem Druckgastank mit Brennstoff versorgt werden. Voraussichtlich ab Mitte 2005 soll das VE100v2 optional auch mit einem Reformer für Propan- oder Butangas ausgeliefert werden. Damit könnte die Brennstoffzelle auch mit den herkömmlichen Gasflaschen betrieben werden, wie sie bisher beim Camping eingesetzt werden. Eine 11-Kilogramm-Propangasflasche soll dabei eine Betriebszeit von etwa 150 Stunden ermöglichen.


Das System liefert entweder Wechselstrom mit 230 oder 115 Volt oder Gleichstrom mit 13,8 Volt, womit nahezu alle denkbaren elektrischen Geräte dieser Leistungsklasse mit Energie versorgt werden können. Gegenüber dem Vorgängermodell weist es eine kürzere Startzeit auf und ist zudem leiser. Die Lebensdauer wurde von etwa 500 Betriebsstunden auf etwa 1.500 Stunden gesteigert. Danach kann die Ausgangsleistung um mehr als zehn Prozent absinken. Der Basispreis des Geräts soll bei 3.000 Euro liegen, womit es um etwa dreißig Prozent günstiger ist als das Vorgängermodell, teilt der deutsche Vertriebspartner mit, das Neuensteiner Unternehmen udomi.

| IBZ
Weitere Informationen:
http://www.initiative-brennstoffzelle.de

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