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Die Hochtemperaturindustrie wird kosteneffektiv

25.05.2004


Die umfassende Nachfrage nach Wärme und Elektrizität macht CHP-Technologien (Cogeneration of Heat and Power), bei denen gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt, wird besonders attraktiv. Die Einführung solcher Systeme wird aber durch einige damit verbundene funktionstechnische Aspekte noch eingeschränkt. Der innovative TUBEK-Prozess (TUrbine BEfore the Kiln) greift diese Fragen auf und bietet einen neuen Ansatz zur Integration der CHP-Vorteile in der energieaufwändigen Hochtemperaturindustrie.



Die Hochtemperaturindustrie, dazu zählen die Keramik-, Lehm-, Ziegel- und Glasherstellung, arbeitet sehr energieintensiv, da für die Bedienung von Brenn- und Schmelzöfen hohe Temperaturen notwendig sind. Mit der Anwendung der CHP-Technologien kann eine bedeutende Reduzierung des Energieverbrauchs erzielt werden, was wiederum ebenso zu einer Minimierung der entsprechenden negativen Umweltauswirkungen führen kann. Außerdem stellen die optimierte Prozesssteuerung und hochwertige Produkte wichtige Vorteile dar, denen sich die Industrie nicht entziehen kann.



Dennoch kann die Verwendung von Abgasen und Rauchgasen mit geringem Energiegehalt aus industriellen Gasturbinenerzeugungssystemen Probleme mit der Zuverlässigkeit der Bedienung verursachen. Ein solcher Fall betrifft zum Beispiel die exakte Steuerung der Temperaturen im Brennofen, wenn man verschiedene Rauchgasmischungen, vorgeheizte Luft und Brennstoff nutzt, um die für den Brennprozess erforderlichen unterschiedlichen Temperaturstufen zu erreichen. Um diese Bedürfnisse anzusprechen, wurde TUBEK im Rahmen eines NNE-JOULE C Projekts (siehe entsprechendes Angebot) eingeführt und hat sich seitdem bestens entwickelt.

Hauptziel des TUBEK-Prozesses war die kosteneffiziente Anwendung von CHP in der Hochtemperaturindustrie. Nach erfolgreicher Implementierung des Projektkonzeptes wurde eine umfassende Vorführanlage mit 1,1MWel gebaut und seit April 2002 betrieben. Die bereits erzielten Ergebnisse zeigen eine Reduzierung der gesamten Energiekosten (Brennstoffe und Elektrizität) um 15%. Während TUBEK wahrscheinlich in der weltweiten Lehmindustrie verwendet werden wird, bedarf es für die Einführung in der Ziegel- und Glasindustrie noch weiterer Forschung & Entwicklung.

Land:

Informationsquelle: Nicht von der EU finanzierte Ergebnisse

Gewünschte Zusammenarbeit: Lizenzabkommen; Joint-Venture-Abkommen; Finanzielle Unterstützung; Wagniskapital/Gründungsfinanzierung
Eigentumsrechte: Patent(e) angemeldet, aber noch nicht erteilt
Datum: 2004-05-24

Kontakt:

Dr.Athanasios Katsanevakis
ESTIA Consulting and Engineering S.A.
Makrigianni 61
57001 Thessaloniki, Griechenland
Tel: +30-2310-487501/502, Fax: -489927
Email: Tkats@estiaconsulting.gr

Dr.Athanasios Katsanevakis | ctm
Weitere Informationen:
http://www.tubek.com

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