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Für eine Globale Energiewende - KfW unterstützt dieses Ziel im Inland und in Entwicklungsländern

13.05.2004

Für eine Fortsetzung der Anstrengungen hin zu einer globalen Energiewende in Richtung Nachhaltigkeit hat sich Wolfgang Kroh, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, ausgesprochen. Sowohl in den Industriestaaten als auch in den Entwicklungsländern sollten die Menschen noch sparsamer mit knapper Energie umgehen und den Anteil erneuerbarer Energieträger am Energieverbrauch erhöhen, sagte Kroh in einer Diskussion mit namhaften Energieexperten auf dem Energietag des ZDF "Ölprinz, Kohlefürst, Sonnenkönig" am Donnerstag (13.5.) in Mainz. Als weltweit agierendes Förderinstitut unterstütze die KfW Bankengruppe dieses Ziel im In- und Ausland, gerade auch in den Entwicklungsländern. Den Förderbeitrag der KfW Bankengruppe für Umwelt und Klimaschutz erreichte mit Unterstützung öffentlicher Gelder im vergangenen Jahr rund 9,5 Mrd. Euro. Davon entfielen 7,7 Mrd. Euro auf Projekte in Deutschland.

Die Industriestaaten mit ihrem um ein Vielfaches höheren Pro-Kopf-Verbrauch an Energie müssten bei diesem Prozess mit gutem Beispiel im eigenen Land vorangehen und ebenso die Entwicklungsländer weiterhin mit modernen Umwelttechniken sowie effektiven Förderinstrumenten und Förderstrategien unterstützen.

Nach Ansicht von Kroh müssen die Entwicklungsländer ihre Energiemärkte noch entschlossener als bislang reformieren und liberalisieren, um so für private Investoren attraktiver zu sein. Ein stärkeres privates Engagement erfordere ebenso Rechtssicherheit für private Investoren wie auch kostendeckende Tarife. Allerdings sei ein deutlicher Zuwachs an den so genannten "neuen" erneuerbaren Energien nur dann zu erwarten, wenn deren Kosten weiterhin gesenkt werden könnten.

Die KfW Entwicklungsbank ist heute der größte bilaterale Finanzier von erneuerbaren Energien in Entwicklungsländern. Für eine umweltverträgliche und nachhaltige Energieverwendung hat die KfW Entwicklungsbank diesen Ländern weit überwiegend aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit zwischen 1998 und 2002 rund 1,1 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt, 60 Prozent dieser Mittel für erneuerbare Energien wie Wasserkraft (330 Mio. Euro) und Solarenergie (150 Mio. Euro). Durch maßgeschneiderte Finanzierungen und strategische Partnerschaften mit anderen Finanzinstitutionen habe man die Breitenwirkung der Förderung zudem wesentlich verbessert.

Dr. Charis Pöthig | KfW
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

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