Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gemeinsame paneuroäische Wellentechnologie

11.05.2004


Alternative Energiequellen wie die Wellentechnologie entwickeln sich zunehmend zu bedeutenden Quellen der weltweiten Stromversorgung. Die Europäische Union muss aber bei der zukünftigen Stromerzeugung zwischen umwelttechnischen Gesichtspunkten, der elektrischen Leistung und den Investitionsgewinnen abwägen.



Das Wave Net-Projekt ist auf diese wichtigen Gesichtspunkte ausgerichtet und umfasst die Europäische Kommission und 14 Projektmitglieder. Jedes der 14 Mitglieder wird von einem Koordinator geleitet und von einem aus drei anderen Mitgliedern bestehenden Lenkungsausschuss unterstützt. Mit diesem koordinierten Ansatz sollen gemeinsame Ideen und Erfahrungen erzeugt werden, die die finanziellen Mittel der Gruppe optimieren sollen.



Hauptziel dieses Projekts war die Berücksichtigung wichtiger wissenschaftlicher, technischer und wirtschaftlicher Aspekte der Umwandlung von Wellenenergie. Ergebnis war ein 500 Seiten langer technischer Bericht, der 26 detaillierte und umsetzbare Ergebnissätze enthält, die die 14 Netzwerkmitglieder erarbeitet haben. Der Bericht ist auf der Website von Wave Net verfügbar.

Jedes Mitglied war für eine Reihe von Aufgaben verantwortlich, die in die folgenden sechs spezifischen Bereiche unterteilt wurden: Integration mit dem Elektrizitätsnetz, soziale Planung und umwelttechnische Fragen, Finanzierung und ökonomische Aspekte, gerätespezifische F&E, allgemeine F&E und Förderung der Wellenenergie. Die Aufgaben und die erzielten Ergebnisse wurden über Konferenzen verbreitet und sind Inhalt des ausführlichen Berichts.

Im Rahmen des Wave Net-Projekts wurden folgende Gesichtspunkte erörtert: die Barrieren der Wellentechnologie, die Glaubhaftigkeit von Wellenenerige und die Förderung der Zusammenarbeit mit der Elektrizitätsbranche. Weitere Ergebnisse umfassen die Gewinnquoten, mit denen die Finanzierung durch den privaten Sektor gefördert werden soll, die Kollation von bestehenden ähnlichen Technologien und die allgemeine Förderung der Wellentechnlogie.

Durch die zusammengelegten Ressourcen konnten die kombinierten Ressourcen einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden und damit die zukünftigen Vorteile der Wellenenergie verdeutlicht werden. Dieser effizientere und europäisch einheitliche Ansatz wird voraussichtlich auch den Standard für andere paneuropäische Projekte setzen, so dass diese auch von einem weit verbreiteten Wissen profitieren werden.

Kontakt:

Richard Boud
AEA TECHNOLOGY PLC
329 Harwell 329
OX110QJ, Didcot, UK
Tel: +44-1235-433605
Fax: -433990
Email: richard.boud@aeat.co.uk

Richard Boud | ctm
Weitere Informationen:
http://www.wave-energy.net

Weitere Berichte zu: Wellenenergie Wellentechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht IT-Kühlung: So schaffen Kleinbetriebe den Sprung in die IT-Profiliga
23.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Plug & Play: Drei auf einen Streich
29.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie