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Ein Vergleich großer Solaranlagen zwischen Dänemark und Deutschland

16.05.2001


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»Saisonspeicher »Solaranlage
solid-Projektarbeit

(HU) Signe Antvorskov, dänische Studentin an der Technical

University of Denmark, IBE erstellte im Herbst 2000 in Zusammenarbeit mit dem solid-Zentrum in Fürth einen Vergleich von großen Solaranlagen zwischen Dänemark und Deutschland. Die hier verglichenen großen thermischen Solaranlagen (größer 500 qm) sind Systeme, deren gewonnene Energie meist in Form von Nahwärme für Wohnsiedlungen und ähnliches verwendet wird. Die Arbeit soll die Gründe der unterschiedlich starken Verbreitung großer und kleiner Solarsysteme in skandinavischen Ländern und Deutschland beleuchten.

So findet man erstaunlicherweise in den nördlichen Staaten Europas die meisten dieser Großsysteme. In Deutschland gab es 1998 Anlagen mit einer Gesamtgröße von 19.865 m2, pro Einwohner sind das 239 m2. Im Vergleich dazu hatte Dänemark mit 18.742 m2 nahezu gleich viel Kollektorfläche, aber pro Kopf entspricht dies 3.536 m2. Das heißt, Dänemark hatte zu diesem Zeitpunkt ungefähr die 15-fache Fläche installiert. Aus klimatischer Sicht hat Dänemark sicherlich keine besseren Voraussetzung. Die hier vorliegende Arbeit greift im wesentlichen auf Daten von 1998 zurück, da keine vergleichbaren Werte aus späteren Jahren vorlagen.

Die enorme Reduktion der Systemkosten pro m2 vor allem durch den Einsatz großer Speichersysteme wie Saisonspeicher sprechen für diese Anlagentypen. Verglichen mit den in Deutschland forciert eingebauten Kleinsystemen sind bei Großanlagen mit Kurzzeitspeichersystemen Kostenreduktionen in der Höhe von 60 bis 70% möglich, mit Saisonspeicher immerhin noch 20 bis 40%. Eine Voraussetzung ist allerdings, dass auch die entsprechende Abnahme in Form von genügend Wohneinheiten gewährleistet ist. Es ist zudem zu betonen, dass diese Anlagen mittlerweile den so genannten Pilotstatus überschritten haben .

Die Arbeit kann in englischer Sprache bei solid für 15 DM bestellt werden

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dipl. Ing (FH) Matthias Hüttmann | idw

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