Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovation Relay Centres fördern umweltfreundlichere Energieerzeugung

23.04.2003


Das Innovation Relay Centre (IRC)-Netz hat einem Familienbetrieb im VK geholfen, seinen Traum von der Vermarktung eines innovativen Turbomotors, den er zehn Jahre lang entwickelt hatte, wahr werden zu lassen.



Archer Trice, eine Vater-Sohn-Partnerschaft, hat einen hocheffizienten Turbomotor mit Verwendungsmöglichkeiten in einer Reihe von Märkten einschließlich der stationären Stromerzeugung entwickelt.

... mehr zu:
»Generator »Turbomotor


Der Motor verfügt über mehrere innovative Merkmale wie z.B. einen computergesteuerten Verbrennungsprozess und ein Wassereinspritzsystem, das die Wiedergewinnung von Wärme ermöglicht, die normalerweise mit den Auspuffgasen verloren geht. Er hat außerdem weniger bewegliche Teile als ein üblicher Viertakt-Kolbenmotor, weshalb er runder und leiser läuft und weniger anfällig für Pannen ist.

Laurie Archer, Geschäftsführer von Archer Trice, erklärt hierzu: "Diese kraftvolle Kombination sorgt für einen noch besseren Wirkungsgrad als beim Standard-Turbomotor, indem die maximale Wärmeenergie in mechanische Energie umgewandelt und der Energieverlust auf ein Minimum reduziert wird."

Die Idee wurde vom IRC Ostengland aufgegriffen, das zuerst eine technologische Bewertung der einzigartigen Eigenschaften des Motors durchführte, seinen Patentstatus prüfte und Archer Trice bei der Suche nach dem passenden Technologiepartner für ihre Ziele und Bedürfnisse unterstützte. Das Center half dann bei der Abfassung eines Technologieangebots, dass an das Netz der 68 IRC in ganz Europa versandt wurde.

Über das niederländische IRC ging eine Antwort auf das Angebot von einer Tochterfirma von ICCU Holdings ein, einem High-Tech-Konzern, bei dem der Erhalt der natürlichen Ressourcen Teil seiner Unternehmensphilosophie ist.

Dazu meint David Reynolds, europäischer Technologieberater am IRC Ostengland: "Es sind fast immer Weltkonzerne wie Honda oder Ford, denen die kommerzielle Nutzung bahnbrechender Entwicklungen in der Motortechnologie gelingt. Innovative, kleine Unternehmen bekommen selten einen Fuß in die Tür. Das ist das Außergewöhnliche an der Geschichte von Archer Trice."

Unterstützt von einem Konsortium von britischen, niederländischen und deutschen Unternehmen entwickeln Archer Trice und ICCU nun den Motor als Bestandteil eines Prototyps eines erdgasbetriebenen Generators, der bis zu 1.000 Haushalte mit Energie versorgen soll. Der Motor verschafft dem Generator nicht nur einen höheren Wirkungsgrad; dank seiner konstanten Leistung können außerdem überschüssige Kapazitäten an das nationale Stromnetz verkauft werden.

Innerhalb der kommenden neun Monate soll in Deutschland eine ausgereifte, verbesserte Version des Generators gebaut werden.

"Falls er funktioniert und auf den Markt kommt, besteht ein äußerst erhebliches Potenzial für Marktanteile, Gewinne und Arbeitsplätze", fügt Dr. Reynolds hinzu.

| Cordis Nachrichten
Weitere Informationen:
http://www.archerengine.dabsol.co.uk

Weitere Berichte zu: Generator Turbomotor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Gedruckte »in-situ« Perowskitsolarzellen – ressourcenschonend und lokal produzierbar
17.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Ein elektronischer Rettungshund
17.05.2018 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft«

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

18.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics