Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Latentwärmespeichern höhere Speicherdichten als mit herkömmlichen Warmwasserspeichern

14.03.2003


Die so genannten Phase Change Materials (PCM) kommen oft dort zum Einsatz, wo es gilt, die Energieversorgung zu sichern und aktive Komponenten einzusparen, oder wo Platzmangel herrscht bzw. zusätzliches Gewicht eingespart werden muss: in Transportbehältern für Kühlgut, mobilen Abwärmenutzung oder bei Funktionskleidung.



Wie Wärme- oder Kältespeicherung mit PCM funktioniert und wie sich diese Technik auch für die Klimatisierung von Gebäude einsetzen lässt, zeigt das neue BINE-Themen-Info „Latentwärmespeicher“.



Die Idee, Wärme und Kälte in einem Phasenübergang zu speichern ist nicht neu. Schon die Römer nutzten mit dem Schmelzen von Eis den Phasenübergang von fest nach flüssig, um Lebensmittel zu kühlen. Heute werden verbreitet große Kältespeicher mit kostengünstigen Salzlösungen als Pufferspeicher in der Klimatisierung eingesetzt. Die meisten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu PCM mit dem Motiv "Energie sparen" zielen auf das Puffern von Temperaturspitzen in Gebäuden. Dazu werden z. B. mikroverkapselte Paraffine in die Gebäudestruktur eingebracht, um die Wärmekapazität eines Gebäudes zu erhöhen. Der größte Vorteil ist daher bei Gebäuden in Leichtbauweise zu erwarten, da diese zumeist eine unzureichende Wärmespeicherfähigkeit besitzen.

Bei der Suche nach geeigneten PCM geht es nicht nur darum, ein Material zu finden, das Wärme in einem definierten Temperaturbereich speichern kann. Das Material soll sich soweit wie möglich wie andere Konstruktionswerkstoffe verhalten: Es soll formbeständig und mechanisch belastbar sein. Durch verschiedene Formen der Verkapselung und der Verarbeitung zu Verbundmaterialien können hierfür konstruktive Lösungen gefunden werden. Das Themen-Info "Latentwärmespeicher" berichtet über die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) geförderten Forschungsarbeiten am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) im Verbund mit Industriepartnern und das Forschungsprojekt "Innovative PCM-Technologie", das von ZAE Bayern koordiniert wird.

Pressestelle | BINE Informationsdienst
Weitere Informationen:
http://www.bine.de

Weitere Berichte zu: Klimatisierung Latentwärmespeichern PCM Wärme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Geräteschutzschalter erfüllt NEC Class 2
19.05.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Elektronikgehäuse für Anzeigeeinheiten
19.05.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten