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Sparmaßnahmen: Software bringt PCs zum Schlafen

20.01.2003


US-Uni will mit Computern im "Schlaf"-Modus 500.000 Dollar jährlich sparen



Die University of Pittsburgh bestreitet neue Wege, Energie im Uni-Bereich zu sparen. Die Universität bietet eine freie Software an, die Computer in einen "Schlaf"-Modus versetzt. Auf der Website erhalten Studenten und Uni-Personal Zugang zur Software und Instruktionen, wie sie ihre Computer im ungenützten Zustand in den Energiespar-Modus versetzen können. Der Hauptcampus verfügt derzeit über rund 26.000 Computer, die jährlich mehr als eine Mio. Dollar Energiekosten verschlingen. Die meisten Computer sind 24 Stunden in Betrieb.

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In einer Aussendung heißt es, dass durch die Verwendung der "Schlaf"-Einstellungen für den Monitor kein Verlust der Computerleistung erfolgt und auch keine Störungen mit den Netzwerkverbindungen auftreten. Die Software könnte im Gegenteil die Lebensdauer eines Monitors verlängern. Den Computer aus dem "Schlaf"-Modus zu holen sei ebenso einfach wie ein Maus-Click.

Die Abteilung "Facilities Management" ist vom Energiesparpotenzial der Software überzeugt: Würde jeder Computer-User auf der Uni den "Schlaf"-Modus nutzen, könnte die Universität jährlich 500.000 Dollar sparen. Gleichzeitig könnten mit dieser Energiemenge 6.005 Haushalte einen Monat lang versorgt werden. "Der Schlafmodus unterscheidet sich von Screensaver-Programmen. Screensaver, auf denen bewegte Bilder zu sehen sind, kosten in Wahrheit gleich viel Energie wie ein Computer in Betrieb", erklärte Jinx Walton, Direktor der Abteilung Computer Services und Systems Development. Morgen, Dienstag, werden 200 Personen erstmals die Software downloaden.

Sandra Standhartinger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.pitt.edu/sleepnow

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