Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Klassifikationsstandard für die Elektrowirtschaft

26.08.2002


Die deutsche Elektrowirtschaft entwickelt mit Unterstützung von u. a. Fraunhofer IAO ein Elektrotechnisches Informationsmodell. Mit "ETIM 2.0" steht ein branchenweit akzeptierter Standard für die zur Verfügung.

Die Klassifikation und technische Beschreibung von Gütern ist für produzierende wie auch für handelnde Unternehmen ein Erfolgsfaktor im Produktdatenmanagement und E-Business. Die deutsche Elektrowirtschaft hat sich mit dem Aufbau des Branchenmodells ETIM (Elektrotechnisches Informationsmodell) und der Errichtung einer zentralen Austauschplattform für qualitätsgesicherte Produktdaten - Clearing Center - dieser Entwicklung gestellt. Mit der weiterentwickelten Version des Klassifikationssystems ETIM 2.0 wurde ein wichtiger Meilenstein in der Branche erreicht. Die Begleitung der Projektarbeiten, der Aufbau der Austauschplattform sowie die Moderation des Entwicklungs- und Standardisierungsprozesses des ETIM-Modells erfolgte durch Fraunhofer IAO und den Technologiepartner e-pro solutions GmbH.
Mit der Version ETIM 2.0 steht nun ein branchenweit akzeptierter Standard zur einheitlichen Klassifikation und Beschreibung von Elektrogütern zur Verfügung. In mehr als 70 Workshops mit Vertretern aus Industrie, Handel und Verbänden wurden die praktischen Anforderungen der späteren Nutzer in das Modell aufgenommen. In Kooperation mit der Initiative eCl@ss e. V. bildet es die Grundlage für seine Integration in das branchenübergreifende Klassifikationsmodell eCl@ss 5.0.


Der konsequente Einsatz des ETIM-Modells sowie die Nutzung des ETIM-Clearing Centers erlaubt Herstellern und Großhandel einen elektronischen Austausch qualitätsgesicherter, multimedialer Produktdaten. Dies bringt auch eine wesentliche Rationalisierung mit sich, z. B. beim Erstellungsprozess für Printkataloge.
Getragen wird die Entwicklung durch ETIM Deutschland e. V., einer Initiative führender Großhandelsorganisationen der Elektrobranche. Entscheidend für den Erfolg ist die aktive Einbeziehung der gesamten Elektrobranche in Form von Elektro-Großhandel und Elektroindustrie sowie ihrer Verbände (VEG, ZVEI, ZVEH).

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer IAO
Manfred Mucha
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 (0) 7 11/9 70-24 50, Telefax +49 (0) 7 11/9 70-51 11
E-Mail: Manfred.Mucha@iao.fhg.de

Dipl.Ing. (FH) Juliane Kumm | idw
Weitere Informationen:
http://www.etim.de/
http://www.e-business.iao.fhg.de/

Weitere Berichte zu: Austauschplattform ETIM Elektrowirtschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Wärme in Strom: Thermoelektrische Generatoren aus Nanoschichten
16.03.2017 | Universität Duisburg-Essen

nachricht Flüssiger Treibstoff für künftige Computer
15.03.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen