Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bürogeräte: Wegweiser für Qualitätszeichen schafft Überblick

15.07.2008
Mehr Durchblick beim Kauf von technischen Geräten fürs Büro

Wer einen Blick auf das Typenschild seines Rechners, Bildschirms oder auch seines Bürostuhls wirft, dem springt ein ganzes Heer kryptischer Zeichen ins Auge. Im Verbund mit blauem Umweltengel tummeln sich Energiestern und Euroblume, begleitet von Wortbildmarken wie GS, TCO, FC oder CE.

Doch was auf den ersten Blick so verwirrend aussieht, enthält wichtige Informationen für den Käufer und Nutzer. An den Symbolen lässt sich erkennen, welche gesetzlichen Auflagen, Normen und Qualitätsansprüche das Gerät erfüllt. Mit der jetzt im Internet veröffentlichten Broschüre "Qualitätszeichen für technische Produkte im Büro" schafft die Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mehr Durchblick. In der Informationshilfe für die Beschaffung werden die in Deutschland wesentlichen Qualitätszeichen beschrieben und erläutert, die technische Produkte im Bereich Bildschirmarbeit betreffen. Dazu gehören beispielsweise Drucker, Bildschirme, Tastaturen und Kopierer aber auch Bürotische und Drehstühle.

Beim Kauf solcher Geräte und Arbeitsmittel lohnt sich ein genauer Blick auf die Qualitätszeichen, die Aussagen über Sicherheit, Ergonomie und Umweltschutz machen. Beschaffer in Unternehmen aber auch Verbraucher sollten wissen, das jedes Prüfzeichen für ein bestimmtes Prüfprogramm steht. Dabei können erhebliche Unterschiede auftreten. Mit Hilfe von Tabellen gibt die Broschüre einen schnellen Überblick, wie und was im Einzelnen geprüft wurde.

In Ihrer Systematik unterscheidet die Broschüre zwischen gesetzlichen und privaten Kennzeichnungen. Dabei greifen die einzelnen Kapitel Aspekte der Sicherheit, des Arbeits- und des Umweltschutzes auf. Insbesondere im privaten Bereich ist ein Großteil der Qualitätszeichen interdisziplinär angelegt. Diese Zeichen schließen in ihrer Aussage Aspekte von Sicherheit, Ergonomie und Umweltschutz ein.

Die Informationshilfe für die Beschaffung beginnt mit den gesetzlichen Zeichen der europäischen CE-Kennzeichnung, der WEEE-Kennzeichnung für die Entsorgung von Elektroschrott sowie dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit. Dieses Zeichen wird zwar im Geräte- und Produktsicherheitsgesetz geregelt, seine Verwendung ist jedoch freiwillig. Das Zeichen sagt aus, dass die Sicherheit und Gesundheit des Nutzers beim bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gerätes nicht gefährdet sind.

Bei den privaten Qualitätszeichen legt die Broschüre einen deutlichen Schwerpunkt auf Zeichen mit einem Bezug auf den Arbeitsschutz. Dabei unterscheidet sie zwischen Gütezeichen, Prüfzeichen, Umweltzeichen und Sicherheitszeichen. Mit Hilfe der Broschüre lässt sich das Typenschild an technischen Geräten im Büro einfach entschlüsseln. Damit kann sich der potenzielle Käufer vorab ein Bild machen, ob das Objekt seiner Begierde, auch seine Anforderungen erfüllen wird.

Die Broschüre "Qualitätszeichen für technische Produkte im Büro" befindet sich im PDF-Format (617 KB) unter der Adresse: http://www.baua.de/nn_11598/de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd33.html auf der BAuA-Homepage.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de
http://www.baua.de/nn_11598/de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd33.html

Weitere Berichte zu: Prüfzeichen Qualitätszeichen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Elektrische Felder steuern Nano-Maschinen 100.000-mal schneller als herkömmliche Methoden
19.01.2018 | Technische Universität München

nachricht Perowskit-Solarzellen: mesoporöse Zwischenschicht mildert Einfluss von Defekten
18.01.2018 | Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie