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Technisch anders als in der Wohnstube: Straßenlicht wird abgedimmt

09.05.2008
67 Prozent Energieeinsparung ganz ohne Spannungsminderung

Dunkeldeutschland nach Mitternacht ist überall. Denn aus Kostengründen wird nicht nur in Dörfern nach 24.00 Uhr das Straßenlicht abgeschaltet. Auch in vielen städtischen Randbereichen ist es mittlerweile zum Leidwesen der Bürger auf Wegen und Plätzen zappenduster.

Eine Innovation aus Zerbst (Sachsen-Anhalt) ermöglicht jetzt den Spagat zwischen Einsparzwang und den Sicherheitsbedürfnissen der Anwohner: dass Dimmlight-System. Mit der in 80 Kommunen bereits eingesetzten Innovation lässt sich die Beleuchtung ganzer Straßenzüge – anders als in der Wohnstube ohne Spannungsminderung – reduzieren.

Die entsprechende Gerätefamilie der KD Elektroniksysteme GmbH für komplette Leuchtennetze von 2.000 bis 3.500 Watt wurde kürzlich mit dem ersten Stromsparsystem für einzelne Straßenleuchten komplettiert. Der dezentrale Dimmer ermöglicht eine bedarfsgerechte, frei programmierbare Beleuchtungssteuerung einzelner Quecksilber- oder Natriumdampfhochdrucklampen bis 300W Watt Leistung.

Das wartungsfreie Gerät passt in jeden Leuchtenmast. Wirkprinzip des nachrüstbaren Stromsparers: Statt die Spannung zu vermindern wird die Wechselstromfrequenz auf bis zu 100 Hertz verdoppelt. Die Folge: Ein höherer Widerstand im Vorschaltgerät drosselt den Stromfluss. Stufenlos lässt sich so der Stromverbrauch bis zu um 67 Prozent verringern. Einspareffekt und ein funktionssicherer Betrieb des zum Patent angemeldeten Systems werden vom Hersteller mit Geld-zurück-Garantie zugesichert.

Herkömmliches Dimmen über eine Spannungsreduzierung ermöglicht allenfalls 25 bis 30 Prozent Einsparung und führt selbst in diesem geringen Einsparbereich häufig zu Funktionsstörungen. „Mit dieser Neuentwicklung können sparwillige Kommunen, aber auch Industrieunternehmen oder Handelseinrichtungen ihre Stromkosten nun selbst bei Einzelleuchten um gut zwei Drittel reduzieren, ohne das Licht sicherheitsmindernd abschalten zu müssen“, erläutert Dipl.-Ing. Ralf Kleinodt, Geschäftsführer der KD Elektroniksysteme. (Details: www.dimmlight.de).

Kann eine Kommune die Mittel für die innovative Technik nicht aufbringen, bietet der Hersteller auch eine Übernahme der Produkt- und Installationskosten an, die über nur einen Teil der reduzierten Energiekosten getilgt werden. So sparen die Anwender auch ohne einen einzigen Cent Mitteleinsatz vom ersten Tag an bares Geld, erhöhen das Sicherheitsempfinden der Bürger und entlasten spürbar die Umwelt.

Kontakt:
KD Elektroniksysteme GmbH
Jeversche Straße 15
39261 Zerbst
Tel. 0 39 23/48 48 – 0
Fax 0 39 23/48 48 – 10
e-mail: info@kd-elektroniksysteme.de

Hans-Werner Oertel | InnoMedia
Weitere Informationen:
http://www.kd-elektroniksysteme.de
http://www.dimmlight.de

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