Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue portable Wärmebildkamera für die Bau- und Industriethermographie

30.01.2008
Portable Wärmebildkameras werden bei der Gebäudeinspektion ebenso eingesetzt wie in der präventiven Instandhaltung und Wartung. Sie dienen der Bau- und Produktionsüberwachung oder der technischen Diagnostik.

Eine Wärmebildkamera entdeckt Anomalien und macht so eine exakte Fehlersuche sowie das rechtzeitige Einleiten von Korrekturmaßnahmen möglich. Sie prüft zerstörungsfrei Materialien oder Bauteile und zeigt Problemstellen auf, bevor es zu einem Störfall kommt. Die neue Wärmebildkamera "testo 880" wurde speziell für die für Bau- und Industriethermographie konzipiert.

Funktionsweise

Die Kamera arbeitet mit einem temperaturstabilisierten Detektor und 160 x 120 Pixeln, die auf einem 3,5" Display dargestellt werden. Der Bildschirm wird dabei ohne Einschränkung durch Menüflächen voll ausgefüllt.

Die thermische Auflösung (NETD) liegt unter 0,1 °C. Das standardmäßige 32°-Weitwinkelobjektiv mit F1-Germanium-Optik kann gegen ein 12°-Teleobjektiv getauscht werden. So lässt sich die "testo 880" flexibel an unterschiedliche Größen und Entfernungen von Messobjekten anpassen. Zum Einsatz in rauer Umgebung bewahrt ein IR-Schutzglas, ebenfalls aus Germanium, das Objektiv vor Staub und Kratzern.

Wichtig für die Anwendung in der Bauthermographie ist die Darstellung der Oberflächenfeuchte, um schimmelgefährdete oder -befallene Stellen schnell und zuverlässig zu lokalisieren. Die "testo 880" kann die Oberflächenfeuchte über eine Echtzeit-Funkfeuchtemessung darstellen. Anders als bisher üblich, müssen die relevanten Parameter für die Sättigung der Luft nicht manuell eingegeben werden, sondern werden über den Handfühler regelmäßig per Funk an ein Empfangsmodul in der Wärmebildkamera gesendet.

Der Mindest-Fokussierabstand für kleine Objekte beträgt 10 cm. Eine zusätzliche Digitalkamera erlaubt ergänzend zur IR-Aufnahme die Aufzeichnung von Echt-Bildern. Die Verknüpfung mit einer Bild-in-Bild-Funktion erleichtert die genaue Zuordnung der Messergebnisse und die Dokumentation. Während das Infrarot-Bild im Hintergrund weiter angezeigt wird, sieht man im unteren Bereich des Displays das dazugehörige Echt-Bild. Langlebige Lithium-Ionen-Akkus mit einer Betriebszeit von fünf Stunden und ein robustes Gehäuse sorgen für eine lange Lebensdauer.

Handhabung

Eine anwenderfreundliche Handhabung wird über das ergonomische Pistolendesign, die Einhandbedienung mit dynamischem Motorfokus und die Fünf-Wege-Joystick-Navigation durch das selbsterklärende Menü realisiert. Zwei individuell programmierbare Kurzwahltasten erlauben den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Die Verwaltung der Bilder ist direkt an der Kamera oder über eine mitgelieferte Software am PC möglich. Sie ermöglicht umfangreiche Analysemöglichkeiten zur Berichterstellung.

Das System wird im Rahmen der Sonderschau "Berührungslose Messtechnik" anlässlich der Control 2008 in Stuttgart, 22. bis 25. April, in Halle 1, Stand 1626, vorgestellt. Die Sonderschau will einen Beitrag zur Verbreiterung der Akzeptanz berührungsloser Messtechnik leisten, indem an einigen ausgewählten Exponaten die Konstruktionsprinzipien, Eigenheiten und Grenzen der neuen Messmöglichkeiten demonstriert werden. Die Sonderschau findet mit Unterstützung der P. E. Schall GmbH, den Mitgliedern des Control-Messebeirats und der Fraunhofer-Allianz Vision statt.

Die Fraunhofer-Allianz Vision ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten zu den Themen Bildverarbeitung, optische Inspektion und 3-D-Messtechnik, Röntgenmesstechnik und zerstörungsfreie Prüfung.

Fachliche Anfragen:
Testo AG
Daniel Auer
Testo-Str. 1
79853 Lenzkirch
Telefon: +49 7653 681-656
Fax: +49 7653 681-109
E-Mail: dauer@testo.de
Pressekontakt:
Fraunhofer-Allianz Vision
Regina Fischer M. A.
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen
Telefon: +49 9131 776-530
Fax: +49 9131 776-599
E-Mail: vision@fraunhofer.de

Regina Fischer | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.testo.de
http://www.vision.fraunhofer.de
http://www.vision.fraunhofer.de/de/4/projekte/359.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Neue Sensortechnik für E-Auto-Batterien
08.12.2016 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht Siliziumsolarzelle des ISFH erzielt 25% Wirkungsgrad mit passivierenden POLO Kontakten
08.12.2016 | Institut für Solarenergieforschung GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie