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BASF und KIT entwickeln Batteriematerialien der Zukunft

21.01.2011
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die BASF SE werden künftig gemeinsam am KIT neue Batteriematerialien entwickeln. Den Gründungsvertrag zur Errichtung des Gemeinschaftslabors haben heute Professor Eberhard Umbach, Präsident des KIT, und Dr. Andreas Kreimeyer, Mitglied des Vorstands der BASF SE, in Ludwigshafen unterzeichnet.

Die Arbeit des Gemeinschaftslabors BELLA („Batteries and Electrochemistry Laboratory) verknüpft das elektrochemische Know-how der BASF SE in der industriellen Anwendung mit den Ergebnissen der Grundlagenforschung des KIT. Ziel ist eine schnellere Umsetzung der Forschungsergebnisse in Produkte für Hochenergiebatteriesysteme.

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Steigerung der Lebensdauer von Batterien und der Einsatz von Materialien mit hoher Speicherkapazität. Die Sicherheit der Batteriesysteme ist ebenso ein zentrales Thema. Beide Partner werden dazu in den nächsten fünf Jahren gemeinsam etwa 12 Millionen Euro investieren. Die Entwicklung leistungsfähiger Batteriesysteme ist eine der großen Herausforderungen für die künftige Elektromobilität und die Integration von erneuerbaren Energien.

„Die Gründung des BELLA-Gemeinschaftslabors mit BASF ist ein wichtiger Eckpfeiler in der strategischen Ausrichtung des KIT in der Batterieforschung und Elektromobilität. Gemeinsam mit der BASF treten wir an, um die Entwicklung neuer Speichermaterialien für die Zukunft voranzutreiben“, so Professor Eberhard Umbach, Präsident des KIT.

„Mit dem Batteries and Electrochemistry Laboratory bauen wir die bewährte Zusammenarbeit zwischen dem KIT und der BASF weiter aus“, sagt Dr. Andreas Kreimeyer, Mitglied des Vorstands der BASF SE und Sprecher der Forschung. „Das KIT wird damit auch ein wichtiger Teil des Foschungsnetzwerkes Elektrochemie und Batterien, das wir im vergangenen Jahr gestartet haben.“

In ersten gemeinsamen Projekten untersuchen die Wissenschaftler unter anderem Materialien und Komponenten für zukünftige Batteriegenerationen. So sollen beispielsweise keramische Ionenleiter entwickelt werden, die als Schutzschichten in diesen Batterien eingesetzt werden können.

Für die strategische Ausrichtung des KIT im Bereich der Batterieforschung und Elektromobilität spielt die Gründung des Gemeinschaftslabors BELLA eine bedeutende Rolle. Parallel dazu entsteht derzeit am KIT das Projekt Competence E, das alle Aktivitäten des KIT in den Bereichen „elektrische Energiespeicher“ und „elektrischer Antrieb“ koordiniert. Im Mittelpunkt von Competence E steht der Aufbau einer integrierten „Forschungsfabrik“. In dieser Forschungsfabrik werden nicht nur neue Hochleistungsbatterien für Elektrofahrzeuge entstehen, sondern auch zukunftsfähige elektrische Motoren und elektrische Antriebe.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Ansprechpartner:

BASF
Christian Böhme
Corporate Media Relations
Tel: +49 621 60-20130
Fax: +49 621 60-92693
christian.boehme@basf.com
KIT
Monika Landgraf
PKM / Presse
Tel.: +49 721 608-48126
Fax: +49 721 608-43658
monika.landgraf@kit.edu

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu
http://www.basf.com

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