Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bahntechnik: Umweltfreundliche und effiziente Notstromversorgung

24.09.2008
Brennstoffzelle RiCell von Rittal für die Bahntechnik

Die Ersatzstromversorgung spielt in der Bahntechnik eine wichtige Rolle. So ist es unbedingt erforderlich, dass Verkehrsleitsysteme und Notbeleuchtungen bei Stromausfällen und Spannungsschwankungen abgesichert sind.

Neben ihrer Verfügbarkeit ist jedoch auch die Umweltfreundlichkeit und Effizienz der Systeme wichtig. Eine innovative Lösung ist die Brennstoffzelle RiCell von Rittal. Sie ist energieeffizient, bietet lange Autonomiezeiten, kann flexibel an den Bedarf angepasst werden und schont die Umwelt.

Herborn, 24. September 2008 – In der Bahntechnik steht bei der Ersatzstromversorgung hohe Verfügbarkeit an erster Stelle. Als eine innovative Lösung stellt Rittal auf der Innotrans die Brennstoffzelle RiCell vor. Sie ist nicht nur sicher, sondern auch umweltfreundlich und energieeffizient. Zur Notstromversorgung ist ihr Einsatz in vielen Bereichen der Bahntechnik sinnvoll.

Gegenüber konventionellen Technologien wie Diesel-Aggregaten, die bislang zur Notstromversorgung der Bahn-Systeme zum Einsatz kommen, bieten Brennstoffzellen viele Vorteile. Neben der langen Autonomiezeit und den geringen Wartungskosten sind sie umweltfreundlich, abgasfrei und geräuscharm. Die Technologie kann vielfältig eingesetzt werden. So eignen sich die neuen Brennstoffzellen von Rittal beispielsweise zur Absicherung von Stromausfällen in der Verkehrsleittechnik und von ganzen Stellwerken, als Notstromversorgungsanlage auf Bahnhöfen sowie zur Notbeleuchtung auf unbesetzten Personenverkehrsanlagen. Auch bei der Stromversorgung der GSM-R Anlagen ist eine Versorgung mit Brennstoffzellen denkbar. Durch eine Kopplung mit Photovoltaik oder Windkraft kann die Effektivität dieser Telekommunikationsanlagen noch erhöht werden.

Die Brennstoffzelle RiCell von Rittal ist ein modular skalierbares System, das in zwei Leistungsklassen verfügbar ist. Das größere System ist mit kaskadierbaren Leistungen von 5, 10, 15 und 20 kW ausgelegt. Der Bedarf der Industrie hinsichtlich USVs liegt aber nicht nur im kW-Bereich. Auf der Hannover Messe 2008 stellte Rittal deshalb als eine weitere Neuentwicklung vor ein skalierbares Brennstoffzellen-System mit Leistungen von 300, 600, 900 und 1200 Watt vor. RiCell wird am Standort Burbach produziert, die Serienproduktion startet im Herbst.

Brennstoffzellen nutzen die elektrochemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff und wandeln diese in elektrische Energie, Wasser und Wärme um. Ein modulares USV-System auf der Basis der Rittal Brennstoffzelle RiCell bietet lange Autonomiezeiten, kann flexibel an den Bedarf angepasst werden und ist umweltfreundlich – denn als Nebenprodukte entstehen lediglich Wärme und Wasser.

Meike Udelhoven
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rittal GmbH & Co. KG · Auf dem Stützelberg · D-35745 Herborn
Phone +49(0)2772 505-2680 · Fax +49(0)2772 505-2537
mailto: udelhoven.m@rittal.de

Meike Udelhoven | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de
http://www.friedhelm-loh-group.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Höhere Energieeffizienz durch Brennhilfsmittel aus Porenkeramik
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

nachricht Planungstool für die Energiewende: Open Source Plattform für Stromnetze
05.12.2016 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften