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Automatisierungstechnik auch für Laien nutzbar machen

10.01.2014
Die Automatisierungstechnik ist aus Betrieben und auch bei vielen technischen Prozessen in Privathaushalten nicht mehr wegzudenken.

Ein flexibles System, das für die verschiedensten Aufgabenbereiche genutzt werden kann und zudem kein Fachwissen des Benutzers voraussetzt, fehlt jedoch auf dem Markt.

Dieses Problem haben Martin Diekhof und Ursula Spinneker aufgegriffen und als Gründerteam eine Lösung erarbeitet: Mit „inKoneG“, der „intelligenten Kontrolle elektronischer Geräte“ entwickelten sie ein neues, flexibles Dienstleistungsprogramm.

Zwei Absolventen der Hochschule Emden/Leer haben für die Umsetzung und Vermarktung eines während ihres Studiums entwickelten Automatisierungssystems das Exist-Gründerstipendium erhalten. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unterstützt Studierende und Absolventen sowie Wissenschaftler aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen bei der Umsetzung ihrer Gründungsidee in einen Businessplan.

Hinter der Idee steht ein System aus intelligenten Steckdosenleisten, Sensoren und einer selbst erklärenden Benutzeroberfläche. An den Leisten befinden sich Buchsen, an die alle gängigen elektrischen Geräte angeschlossen werden können. Die Befehle kann der Benutzer entweder per Maus und Tastatur mit Anzeige auf einem Monitor, aber auch mithilfe eines Smartphones, Tablet-PCs oder anderen internetfähigen Geräten an eine Zugangsstation senden. Auch der Zugang zum neuen intelligenten Stromnetz („Smart Grid“) soll ermöglicht werden. Der Kunde kann so von zu Hause aus oder über das Internet das komplette Automatisierungssystem einrichten, warten und überwachen.

Martin Diekhof hat sein Masterstudium an der Hochschule Emden/Leer im Fach Industrial Informatics im August 2013 abgeschlossen und befasst sich seither intensiv mit der Weiterführung von „inKoneG“, das er zum einen während seiner Abschlussarbeit, zum anderen in Form von Projekten behandelte.

Er arbeitet zudem als Dozent an der Hochschule Emden/Leer und hat im vergangenen Jahr bereits das Deutschlandstipendium erhalten. Ursula Spinneker hat ihr Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre im November vergangenen Jahres abgeschlossen und beschäftigt sich vor allem mit dem Thema Marktanalyse und -einführung. Unterstützt wurden sie bei ihrem Vorhaben vom Emder Gründerzentrum (EGZ) und ihrem Mentor, Dr. Manfred Hoogestraat, Lehrbeauftragter im Fachbereich Technik.

Das Vorhaben des jungen Gründerteams wird durch das Exist-Stipendium für den Zeitraum eines Jahres mit einer Summe von 72 000 Euro gefördert. Langfristig möchten Spinneker und Diekhof ihr Produkt auf dem Markt der Gebäudeautomatisierung etablieren. Der Weg dorthin soll zunächst durch den Einsatz in Nischenmärkten geebnet werden.

Wilfried Grunau | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-emden-leer.de

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