Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ab 2013 werden 35 Millionen französische Haushalte mit „intelligenten“ Zählern ausgestattet

21.10.2011
Ab 2013 sollen 35 Millionen französische Haushalte kostenlos mit intelligenten Stromzählern ausgestattet werden, kündigte der Minister für Industrie, Energie und Digitalwirtschaft, Eric Besson, am 28. September 2011 an. Durch diese neuen Zähler erhalten die Kunden einen detaillierten Überblick über ihren tatsächlichen Verbrauch der letzten zwei Jahre.

In Verbindung mit einer besseren Netzauslastung lässt sich der Energieverbrauch der Haushalte optimieren. Finanziert wird diese Maßnahme ohne Mehrkosten für den Verbraucher vom französischen Netzbetreiber Electricite Reseau Distribution France (ERDF – Tochter von ÉDF).

Neue kostenlose Dienstleistungen für die Verbraucher

Die Installation dieser neuen intelligenten Stromzähler bietet den Kunden gleichzeitig neue kostenlose Dienste.

• Systematisch erstellte Abrechnungen auf der Grundlage des tatsächlichen Stromverbrauchs, statt wie bisher auf der Grundlage von Verbrauchsschätzungen. Dadurch kann die häufigste Ursache für Reklamationen seitens der Kunden ausgeräumt werden.

• Eine kostenlose Abrufmöglichkeit der monatlichen Verbrauchsdaten der letzten zwei Abrechnungsjahre, in chronologischer Reihenfolge, über Internet. Auf Wunsch des Kunden können diese Informationen auch per Post zugesandt werden.

• Eine Warn-SMS vom Stromanbieter bei Überschreitung des zuvor mit ihm vereinbarten maximalen Stromverbrauchs.

• Eine kostenlose persönliche Beratung durch den Stromanbieter auf der Grundlage der vom intelligenten Zähler gelieferten Informationen.

• Die Verbraucher müssen künftig nicht mehr auf die ERDF-Mitarbeiter für die jährliche Ablesung ihrer Zähler oder deren Reparatur warten. Die Stromlieferungsverträge treten künftig innerhalb von 24 Stunden in Kraft; zur Zeit beträgt die Frist fünf Tage.

Mit einem Investitionsvolumen von 4,3 Milliarden Euro zählt die Ausstattung von 35 Millionen Haushalten mit intelligenten Zählern zu den wichtigsten industriellen und technologischen Projekten. Mit dieser erfolgversprechenden Technologie und der dazugehörigen Erfahrung steht der französischen Industrie ein besonders wettbewerbsfähiges Angebot für den ausländischen Markt zur Verfügung. Des Weiteren sollen durch die Einführung dieser neuen Technik in absehbarer Zeit mehrere Tausend Arbeitsplätze geschaffen werden.

Quelle : AFP

Marie de Chalup | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-frankreich.de

Weitere Berichte zu: Digitalwirtschaft Stromanbieter Stromverbrauch Stromzähler

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Körperenergie als Stromquelle
22.08.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht „Cool“ bleiben im Büro: Wasser als Kältemittel im Alltag bald vor Durchbruch?
22.08.2017 | Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

22.08.2017 | Physik Astronomie

Forscher beschreiben neuartigen Antikörper als möglichen Wirkstoff gegen Alzheimer

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Virus mit Eierschale

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie