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Mikrosysteme sind winzige Wunderwerke der Technik, die in immer mehr Geräten eingesetzt werden. Ob Airbag, Laptop oder Handy bis hin zur Schlüssellochchirurgie – überall, wo elektronische Schaltungen mit Sensoren und Aktoren in einem Bauteil kombiniert werden müssen, kommt Mikrosystemtechnik zum Einsatz. Hightech-Geräte werden dadurch kompakter, intelligenter, mobiler und zuverlässiger.
Der Branchentreffpunkt für Mikrosystemtechnik – die microsys berlin - findet in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit der Fachmesse Laser Optics Berlin statt. Inhaltlicher Schwerpunkt des microsys-Kongresses am 20. und 21. März 2012 auf dem Messegelände unter dem Funkturm ist die Darstellung gemeinsamer Anwendungsfelder von optischen Technologien und Mikrosystemtechnik - wie Mikrooptik und Mikrooptische Systeme. Veranstalter der microsys berlin sind die TSB Innovationsagentur Berlin GmbH, das Fraunhofer IZM und die Messe Berlin GmbH.
Das zweitägige Kongressprogramm der microsys berlin wird am Dienstag, den 20. März, mit einem Grußwort des neuen Staatssekretärs in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Nicolas Zimmer, eröffnet. Tagungsleiter Prof. Dr. Klaus-Dieter Lang, Direktor des Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM), gibt dann einen Überblick über die Fortschritte der Integrationstechniken für intelligente Systeme.
Einen weiteren Hauptvortag hält Prof. Günther Tränkle, Direktor des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik, Berlin, der zugleich auch Sprecher des neuen Clusters Optik Berlin-Brandenburg ist. Die anschließenden fünf Fach-Sitzungen befassen sich mit den Themen Photonische Komponenten für Dioden-Laser, Anwendungen der Silizium-Photonik, Photonische Aufbautechnik, Leuchtdioden und Systemintegration sowie Optische Messtechnik.
„Ein Schwerpunkt der microsys berlin wird auf der LED-Technik und der Integration von mikrooptischen Systemen liegen“, informiert Prof. Dr. Eberhard Stens von der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH. „Diese Systemfähigkeit ist eine wesentliche Stärke von Unternehmen in Deutschland im Wettbewerb mit Komponenten-Herstellern aus Asien“. Prof. Dr. Lang und Prof. Dr. Stens hatten die microsys berlin im Jahr 2001 begründet. Nach einem positiven Pilotversuch in 2010, die microsys in geeigneter Weise mit der Laser Optics Berlin zu verbinden, werden in diesem Jahr die Inhalte mehr auf die Schnittmengen beider Veranstaltungen wie Mikrooptik, MOEMS, Laser und LED-Systeme ausgerichtet. Prof. Dr. Klaus-Dieter Lang: „Die veränderte Struktur soll dazu beitragen, die Veranstaltung weiter zu internationalisieren und die Leistungsfähigkeit der Region und die überregionale Bedeutung stärker hervor zu heben."
Berlin ist das drittgrößte Mikrosystemtechnik-Cluster in Deutschland. In der Region Berlin-Brandenburg haben sich rund 250 meist kleine oder mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Sensoren und Messtechnik, Baugruppen- und Modulfertigung, Mikrooptik, Optoelektronik und Lasertechnik angesiedelt. Im Technologiepark Adlershof wurde im vorigen Jahr das Zentrum für Mikrosysteme und Materialien (ZMM) eröffnet, das zirka 20 Hochtechnologieunternehmen mit rund 200 Mitarbeitern Platz bietet.
Über die Laser Optics Berlin
Die Laser Optics Berlin - Internationale Fachmesse und Kongress für optische Technologien und Lasertechnik - findet alle zwei Jahre statt. Veranstaltet wird die Laser Optics Berlin von der Messe Berlin in Zusammenarbeit mit der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH, den Partnern OpTecBB, WISTA-MANAGEMENT GMBH, Max-Born-Institut und dem Laserverbund Berlin-Brandenburg e.V. Weitere Informationen unter www.laser-optics-berlin.de
Wolfgang Wagner | Quelle: Messe Berlin GmbH
Weitere Informationen: www.messe-berlin.de
www.laser-optics-berlin.de
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Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
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