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Das Fraunhofer IESE entwickelt Methoden und Lösungen zur Entwicklung von Software für qualitativ hochwertige, komplexe Informationssysteme und eingebettete Systeme. Um einen unmittelbaren Mehrwert zu bieten, wenden die Forscher ihre Methoden direkt in der Produktentwicklung ihrer Kunden an bzw. transferieren die Methoden und Lösungen an ihre Kunden. Das Institut führt sowohl Auftragsforschung für seine Kunden als auch Forschung in öffentlichen Projekten durch. So vielfältig wie die Auftraggeber sind auch die Forschungsprojekte der Software-Ingenieure. Auf der diesjährigen CeBIT stellt das Institut vier seiner aktuellen Projekte vor.
Auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft (Halle 9, Stand E08) präsentiert sich der Forschungsbereich „Business goes mobile“. Seit Smartphones mit ihren unzähligen Apps unseren Alltag erobert haben, setzen immer mehr Firmen auf mobile Anwendungen zur Optimierung ihrer Arbeitsabläufe. Durch Anwendung von maßgeschneiderten Software-Engineering-Lösungen für mobile Anwendungen können diese Apps effizient und mit hoher Qualität entwickelt werden. Als Beispiel zeigen die Wissenschaftler eine App zur Abrechnung von Dienstreisen. Bislang müssen Geschäftsreisende sich merken oder notieren, wann sie wo angekommen und abgefahren sind und wie lange sie auf der jeweiligen Dienstreise gearbeitet haben. Künftig registriert dies eine App per „Touch“ auf dem Display. Die Zuordnung von Quittungen für Bus und Taxi auf einzelne Strecken erledigt die App automatisch, nachdem sie mit dem Smartphone fotografiert wurden.
Auf dem Stand des Software-Clusters (Halle 9, Stand F30) stellt das Fraunhofer IESE die Forschungsprojekte ADiWa und EMERGENT vor.
Im vom Bundesbildungsministerium geförderten Projekt ADiWa (Allianz Digitaler Warenfluss) erforschen die Wissenschaftler zusammen mit Kollegen aus den Fraunhofer-Instituten ITWM, IML und SIT sowie den Unternehmen DB Schenker, Software AG und Talend neue Konzepte und Technologien, die die reale Welt über das Internet der Dinge in komplexe und dynamische Prozesse in der Anwendungsdomäne Logistik integrieren. Am Beispiel der Luftfrachtlogistik zeigen die Forscher, wie Dienstleister künftig in der Lage sein werden, den Status ihrer Warenflüsse in ihre Dienstleistungen zu integrieren, um dadurch proaktiv und effektiv auf kritische Ereignisse entlang der Supply Chain reagieren zu können. Erkennt das System beispielsweise eine Verspätung der Sendung, kann es eine Umbuchung auf ein späteres Flugzeug auslösen und den LKW gegebenenfalls zu einem anderen Flughafen leiten. (Weitere Infos unter http://www.adiwa.net)
Am gleichen Stand präsentiert sich mit EMERGENT eines der Verbundvorhaben des Software-Clusters. Als ein zentrales Ergebnis des Projekts entwickelte das Fraunhofer IESE ein Konzept zur unternehmensübergreifenden Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien, um den Zugriff und die Verwendung sensibler Daten zu regeln. (Infos unter http://www.software-cluster.com/de/projekte/verbundprojekte/emergent)
Auf dem Stand Innovations-Management Rheinland-Pfalz (Halle 9, Stand D29) stellt das Institut die Transferstelle für den Software-Cluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen, Rheinland-Pfalz“, vor. Die neu gegründete Transferstelle sorgt für die Kommunikation zwischen dem Software-Cluster und kleinen sowie mittleren Unternehmen in Rheinland-Pfalz und bringt deren Wünsche und Forschungsbedarf in den Cluster ein. Außerdem widmet sich die Transferstelle dem Aufbau regionaler Netzwerke.
Das Team des Fraunhofer IESE freut sich auf Ihren Besuch! Gerne können Sie unter http://www.iese.fraunhofer.de/de/veranstaltungen_messen/cebit_anmeldung.html einen persönlichen Gesprächstermin vereinbaren.
Ansprechpartnerin:
Yvonne Ortiz Guadalupe
Telefon +49 (631) 6800 1002
yvonne.ortiz@iese.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Fraunhofer-Platz 1
67663 Kaiserslautern
Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklung. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Informationssysteme, Gesundheitswesen und Medizintechnik bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Die Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit ist das Institut der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.
Unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer trägt das Fraunhofer IESE seit über 15 Jahren maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagiert es sich gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.
Das Fraunhofer IESE ist eines von 60 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten sie die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.
Martin Koch | Quelle: Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen: www.iese.fraunhofer.de/
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20.03.2012 | Rittal GmbH & Co. KG
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Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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23.05.2012 | Energie und Elektrotechnik
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