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Schon bei den Vorbereitungen für die kommende Veranstaltung zeichnet sich reges Interesse ab. So musste die Sonderschau ¿Business Intelligence & Data Management¿ in der Halle 6, welche die CeBIT gemeinsam mit dem Business Application Research Center (BARC) ausrichtet, auf Grund des starken Zuspruchs bereits ihre Ausstellungsfläche vergrößern.
Folgende Firmen sind 2012 mit an Bord: Actian, BOARD, Comma Soft, Corporate Planning, cubeware, evidanza, humanIT, IBM, IDL, Pentaho, pmOne, SAS, Tableau und Tibco Spotfire. Das direkt angeschlossene Fachforum informiert im Rahmen von praxisorientierten Vorträgen über den neuesten Stand von Software- und Marktentwicklungen im Bereich Business Intelligence und Datenmanagement.
Darüber hinaus präsentieren namhafte Unternehmen in den Hallen 2 bis 5 Lösungen, mit denen sich industriespezifische Herausforderungen meistern und datenfokussierte Geschäftsentscheidungen treffen lassen. Dazu gehören Datenbanken und vorausschauende Analyse-Tools ebenso, wie Enterprise Content Management (ECM), Business Process Management (BPM), Collaboration oder Social Software sowie intelligente Storage-Lösungen für die Speicherung von Big Data.
¿Big Data ist einer der beherrschenden Trends der ITK-Branche¿, ist CeBIT-Chef Frank Pörschmann überzeugt. ¿Intelligente Lösungen zur Speicherung, Analyse und Steuerung großer, verteilter Datenmengen werden mehr und mehr zum entscheidenen Wettbwerbsfaktor. Diese neue Qualität von Datentransparenz befähigt Unternehmer völlig neue Services und Dienstleistungen zu entwickeln. Außerdem können sie schneller und gezielter auf Kundenwünsche eingehen. Big Data ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus einem klassischen IT-Thema ein Management-Thema wird. Vor diesem Hintergrund werden wir Big Data auf der CeBIT stärken und die Marktentwicklung weiter vorantreiben.¿
Aktuelle Informationen per Mausklick
Big Data ist ein Synonym für eine ansteigende Datenmenge, die sich aus verschiedenen Quellen speist und in den kommenden Jahren weiter dynamisch wachsen wird. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Firma Cisco kam zu dem Ergebnis, dass der weltweite Datenverkehr über Rechenzentren bis 2015 um das Vierfache auf 4,8 Zettabyte steigt. Diese Datenmengen müssen effizient verwaltet und gespeichert werden, um von Unternehmen zielführend genutzt werden zu können.
Big Data findet man heute bereits in zahlreiche Branchen der Wirtschaft und auch in der öffentlichen Verwaltung. So kann etwa der Handel anhand aktueller Auswertungen von Verkaufszahlen schnell und effizient auf Marktentwicklungen und das Kaufverhalten seiner Kunden reagieren. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich so Preise oder Warensortimente, beispielsweise in Kaufhäusern oder Boutiquen, auf individuelle Kundenwünsche, Modetrends oder saisonale Entwicklungen ausrichten ¿ ganz individuell abgestimmt auf Regionen, Städte oder sogar Stadtteile. Das stärkt die Kundenzufriedenheit und schafft Wettbewerbsvorteile. Ein weiteres Einsatzgebiet von Big Data ist die Forschung, angefangen bei der Wetter- und Klimaforschung, bis hin zu pharmazeutischen Firmen mit ihren großen Testzentren für die Arzneimittelforschung oder den Energiekonzernen, die eine Vielzahl geophysischer Daten sammeln und auswerten.
Intelligente Werkzeuge für strategische Entscheidungen
Unternehmen und Organisationen, die über eine durchdachte Strategie für das Datenmanagement verfügen, profitieren von einem signifikant höheren Nutzen aus ihren eigenen Datenbeständen, so das Fazit der aktuellen Umfrage ¿Big Data: Harnessing a game-changing asset¿, für die das Marktforschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU) eine repräsentative Zahl von Senior Executives befragte. Immer mehr Unternehmen erkennen der Studie zufolge diesen Vorteil und verwenden ihre Daten zielorientiert. So nutzen 64 Prozent der befragten Unternehmen, die bereits über eine Datenmanagement-Strategie verfügen, nahezu alle vorhandenen Daten, um daraus wichtige Informationen abzuleiten. 53 Prozent der Befragten gaben an, dadurch bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen.
Anne-Kathrin Seibt | Quelle: Deutsche Messe Hannover
Weitere Informationen: www.cebit.de
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Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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