Anzeige
Der Forschungsverbund Mobile Assistenzsysteme, das Graduiertenkolleg MUSAMA (Multimodal Smart Appliance Ensembles for Mobile Applications) und die Profillinie Aging Science an Humanities (ASH) an der Universität Rostock stellen ihre Ergebnisse auf der diesjährigen CeBIT vor.
"Mit Leichtigkeit die täglichen Routineaufgaben erledigen, Alltagssituationen besser bewältigen können, selbstbestimmt und eigenverantwortlich das eigene Leben im Alter gestalten. Das sind die zentralen Herausforderungen, die die Forschung und Entwicklung in dem interdisziplinären, hochschul- und projektübergreifenden Forschungsverbund Mobile Assistenzsysteme an der Universität Rostock bestimmen", erklärt Prof. Dr., Thomas Kirste, Leiter der Profillinie ASH und Sprecher des Graduiertenkollegs MUSAMA. Besuchen Sie uns vom 2. bis 6. März 2010 in Halle 9, Stand C09 auf der weltgrößten Messe für Informationstechnologien CeBIT in Hannover.
Es geht um die Entwicklung und Integration mobiler Assistenzsysteme, die in der Lage sind, individuelle Bedürfnisse zu erkennen und die Bewältigung alltäglicher Aufgaben eines Menschen in seiner gewohnten Lebens- und Arbeitsumgebung zu unterstützen. Die mobilen Assistenzsysteme erleichtern so unter anderem auch die täglichen Aufgaben in der häuslichen Krankenpflege.
In den zukünftigen Wohn- und Arbeitsumgebungen können durch die Kooperation von Sensoren mit intelligenten Geräten, angereichert durch allgegenwärtige Assistenzsysteme neue Anwendungen realisiert werden. Dabei kommen ganz neue technische Verfahren zum Einsatz, zum Beispiel die Intentionserkennung, die anstehende Aufgaben und Tätigkeiten frühzeitig identifizieren und umsetzen hilft. Die Bewältigung von Alltagssituationen bei Personen mit Demenzerkrankungen spielen dabei eine immer größere Rolle. Ziel ist es, dass an Demenz Erkrankte länger selbstbestimmt in der eigenen Wohnumgebung leben können.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die im Graduiertenkolleg MUSAMA gewonnen werden, gehen unmittelbar in anwendungsbezogene Projekte ein, so zum Beispiel in den Bereichen Assistenzsysteme zur Unterstützung von Pflegeaufgaben (Projekt Marika), intelligente, kooperierende Räume (Projekt Maike), Instandhaltungsmanagement (Projekt Maxima) sowie in den Bereich Reise- und Tourismusanwendungen (Projekt Marta+). Gefördert werden alle diese Vorhaben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Der Forschungsverbund Mobile Assistenzsysteme der Universität Rostock ist eine interdisziplinäre, hochschul- und projektübergreifende Kooperation des Landesforschungsverbundes Mobile Assistenzsysteme, des Graduiertenkollegs MUSAMA, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des Departments Aging Science and Humanities der Interdisziplinären Fakultät (INF) der Universität Rostock, des IT-Science-Center Rügen gGmbH, Putbus und des Partnerzentrums Rostock des Helmholtz-Zentrums Deutsches Demenzzentrum. Gefördert wird der Forschungsverbund durch die Europäische Union und das Land Mecklenburg-Vorpommern.
CeBIT: Demonstrationen und Exponate in Halle 9, Stand C09 (Auswahl)
1. Graphische Nutzungsschnittstelle für die Steuerung intelligenter Räume
Mit diesem Prototypen demonstrieren wir die Steuerung eines "Smart Meeting Rooms" über eine graphische Nutzungsschnittstelle. Der Raum und die darin fest installierten Geräte werden zu diesem Zweck simuliert. Eventuell könnten auch CeBIT-Besucher in die Demo mit eingebunden werden, indem sie auf ihren eigenen Geräten mit dem simulierten Raum interagieren.
2. Anwendungen im Pflegebereich und zur Unterstützung von Sehbehinderten
Mit einem MCA (Mobile Clinical Assistent) demonstriert das IT Science Center Rügen eine Anbindung an die Gesundheitsakte. Hierdurch ist es möglich, automatisch Patientendaten in die Gesundheitsakte einzutragen ohne eine permanente Internetverbindung zu benötigen. Mit dem "Screenreader" zeigt das IT Science Center Rügen, wie wesentliche textuelle Informationen aus einer grafischen Benutzeroberfläche extrahiert und über eine Sprachausgabe Blinden und Sehbehinderten bereitgestellt werden können.
3. JPEG2000: Echtheitsüberprüfung von Bildern durch digitale Wasserzeichen
Dank der Digitaltechnik lassen sich Fotos einfach, schnell und kostengünstig erstellen - und ohne spezielle Kenntnisse nachträglich manipulieren. Diese nachträglichen Veränderungen sind oft nicht nachweisbar, so dass ihre Echtheit grundsätzlich anzuzweifeln ist. Eine Methode, die Echtheit zu überprüfen, sind eingebettete digitale Wasserzeichen. Diese zusätzlichen Daten müssen robust gegenüber unerlaubten Nachbearbeitungen und Format-Konvertierungen sein und sollen bei der Überprüfung einen Alarm bei unerlaubter Veränderung auslösen. Vorgestellt wird auf der CeBIT ein an der Universität Rostock neu entwickeltes Wasserzeichensystem.
Kontakt:
Landesforschungsverbund Mobile Assistenzsysteme
Universität Rostock, Institut für Informatik
Prof. Dr. Andreas Heuer, Leiter
Telefon: +49 (0)381 498 7591
Email: kontakt@mobile-assistenzsysteme.de
Internet: www.mobile-assistenzsysteme.de
Graduiertenkolleg Musama
Universität Rostock, Institut für Informatik
Prof. Dr. Thomas Kirste, Sprecher
Telefon: +49 (0)381 498 7593
Email: musama@musama.de
Internet: www.musama.de
INF-Department Aging Science and Humanities
Universität Rostock, Interdisziplinäre Fakultät (INF)
Prof. Dr. Thomas Kirste, Leiter
Telefon: +49 (0)381 498 7501
Email: leiter.ash@uni-rostock.de
Ingrid Rieck | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.inf.uni-rostock.de
www.musama.de
Weitere Berichte zu: Abstandsgewirk > Coolpad > Empa > Kühlsystem > Membrane > Schutzweste > Schwitzen > uniform > Weste
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
Jetzt ...
Anzeige
Anzeige

23.05.2012 | Energie und Elektrotechnik
Nano-Müll lässt sich nicht verbrennen
23.05.2012 | Ökologie Umwelt- Naturschutz
Nea Kameni volcano movement captured by Envisat
23.05.2012 | Geowissenschaften
Jeder Mensch ist anders - Nutzen der individualisierten Medizin
23.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
14th Leibniz Conference of advanced science „Sensorsysteme 2012“
23.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Exklusive Kontakte beim Investforum
23.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten