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Der persönliche mobile Assistent myBoothfinder ist Messeguide und Social-Media-Plattform in einem.
Er unterstützt Messebesucher bei der Suche nach Ständen in der Halle 9 der CeBIT 2010 (2.-6. März 2010), indem er es ihnen ermöglicht, während ihrer Besichtigungstour in der Forschungshalle die Kommentare anderer Nutzer zu lesen, eigene zu verfassen, und die Messeauftritte der Aussteller zu bewerten. Auf diese Weise werden Besucher selbst zu interaktiven Teilnehmern der CeBIT, und mit Hilfe der Suchfunktion und der Empfehlungen kann jeder Besucher die Exponate im future parc finden, die ihn wirklich interessieren.
myBoothfinder dient als Beispielapplikation für eine neue Technologie, die in den DFKI-Forschungsprojekten m:Ciudad und uService entwickelt wird. Ziel ist es, für den mobilen und aktiven Nutzer eine ubiquitäre Infrastruktur für mobile Dienste anzubieten. Das Neuartige des Konzepts liegt darin, dass nun jeder einzelne Teilnehmer die Möglichkeit hat, eigene Services zu kreieren. Dadurch entsteht eine riesige Palette an Services, die jeweils auf spezielle Situationen zugeschnitten sind.
Mit myBoothfinder hat das DFKI eine hochleistungsfähige Such- und Empfehlungsmaschine konstruiert, die große Mengen mobiler Dienste mit kurzer Lebensdauer und hoher Variabilität erfassen kann. Damit ist das System in der Lage, alle Services zu filtern und exakt solche zu finden, die den individuellen Anforderungen des Nutzers entsprechen. Durch die Verwendung von semantischen Suchmethoden und kollaborativen Filtermethoden ist das System zudem lern- und anpassungsfähig an persönliches Profil, Verhalten und Präferenzen des Nutzers.
In unserer schnelllebigen Welt sind Mobilität und Flexibilität unentbehrlich. Gleichzeitig steht man einer immer größer und komplexer werdenden Menge an Informationen gegenüber, die für den Einzelnen kaum mehr überschaubar ist. "Der persönliche Assistent auf dem mobilen Endgerät, der den Nutzer in jeder Situation effizient und einfach mit relevanten und kontextbezogenen Informationen und Empfehlungen versorgt, ist der technologische Trend der Zukunft", so Dr. Dirk Werth, Leiter Business Integration Technologies im DFKI. "Die schiere Masse an Informationen, die uns jeden Tag erreicht, verlangt nach einem effizienten Management mit Hilfe eines Assistenten, der sich an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen kann", führt Werth weiter aus.
Die Nutzer der DFKI-Technologie profitieren von "information at your fingertips", also schnell und individuell zusammengestellten Informationen, die ihre persönlichen Interessen und Gewohnheiten berücksichtigen. Neben Vorschlägen zu Freizeitaktivitäten in der Nähe, Vereinfachung der Kommunikation mit Freunden und der Verwaltung von Terminen bietet die Mobiltechnologie die Möglichkeit, neue Dienste für sich oder für andere selbst zu erstellen. "Dieses innovative Konzept verändert nicht nur die Art und Weise, wie mobile Dienste entstehen, es erschließt auch eine ganze Reihe neuartiger Geschäftsmodelle", fügt Werth hinzu.
Kontakt:
Dr. Dirk Werth
Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) im DFKI
Campus D3 2
66123 Saarbrücken
E-Mail: Dirk.Werth@dfki.de
Tel.: +49 (0)681 302-5236
Reinhard Karger | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dfki.de
iwi.dfki.de/
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Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
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„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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