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Täglich demonstrieren IT-Sicherheitsexperten mit unterhaltsamen Live-Hackings, wie wichtig die Erforschung der Internet-Sicherheit ist und wie die Sensibilisierung von Anwendern nachhaltig gestaltet werden kann.
Sicherheit hat Vorfahrt. Das ist das Motto des Instituts für Internet-Sicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen. Womit es sich zurzeit beschäftigt, das präsentiert das Institut auf der Computermesse Cebit in Hannover vom zweiten bis sechsten März. Im Vordergrund steht dabei die Erforschung von Botnetzen und wie man ihren kriminellen Varianten begegnen kann. Botnetze, so Institutsleiter Prof. Dr. Norbert Pohlmann, seien für viele Experten zurzeit vielleicht die größte Bedrohung im Internet.
Unter einem Bot wird eine flexible, meist ferngesteuerte Schadsoftware verstanden, die durch Viren oder Würmer auf einem Computer installiert wurde. Die mit "böswilligen" Bots infizierten Computer werden unter der Kontrolle eines Angreifers in Botnetzen zusammengefasst. Diese Botnetze werden beispielsweise für den Versand von Spam oder für zielgerichtete Angriffe benutzt und stellen eine sehr große Gefahr dar.
Im Bereich Internet-Frühwarnsysteme forscht das Institut für Internet-Sicherheit an neuen Methoden zur frühzeitigen Erkennung, Analyse und Bekanntmachung von Bedrohungen im Internet und seine Benutzer. Hierzu wurde unter anderem im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Internet-Analyse-System entwickelt. Ergänzend zielt das Projekt "FIDeS" darauf ab, ein ausgereiftes Assistenzsystem zur Früherkennung zu erarbeiten. Zusätzlich wird mit dem EU-Projekt "FISHA" eine effiziente und zielgerichtete Verteilung sicherheitsrelevanter Informationen für Bürger sowie für kleine und mittlere Unternehmen angestrebt.
Im Bereich "Trusted Computing" wird auf der diesjährigen Cebit mit "Turaya.DocMan" ein Dokumenten-Managementsystem auf Basis der offenen Sicherheitsplattform Turaya vorgestellt. Diese neue Technologie sagt aktuellen Bedrohungen den Kampf an. Das Projekt "tNAC" nimmt die Zugangskontrolle unter die Lupe. Es wird eine sichere Network-Access-Lösung vorgestellt, die nur vertrauenswürdigen Geräten den Zugang zum Netzwerk erlaubt. Etwas spezialisierter ist das Projekt "STIT", das eine vertrauenswürdige Sicherung der Voice-over-IP-Kommunikation im Netzwerk anstrebt.
Identitäten werden im Internet immer wichtiger. Der Forschungsbereich Identity-Management beschäftigt sich aktuell mit den Grundlagen des Identity-Managements, dem elektronischen Personalausweis und Internetidentitätsdiensten wie "OpenID".
Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Fachbereich Informatik der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-515, E-Mail norbert.pohlmann@fh-gelsenkirchen.de
Dr. Barbara Laaser | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.fh-gelsenkirchen.de
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Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
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Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
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Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.
„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen
Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.
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