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Connected Living fordert einheitlichen Standard für Heimvernetzung

28.01.2010
- CeBIT 2010 zeigt herstellerübergreifende Vernetzung und Steuerung
- Innovationszentrum "Connected Living" in Halle 9
- Wohnung der Zukunft mit Küche, Wohnzimmer und Fitnessraum

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Das Innovationszentrum "Connected Living" hat sich das Ziel gesetzt, einen einheitlichen Standard für die Heimvernetzung zu schaffen. Wie dieses Ziel erreicht werden kann und wie alle Geräte im Haushalt herstellerübergreifend vernetzt und gesteuert werden können, ist auf der CeBIT 2010 vom 2. bis 6. März zu sehen.


In Halle 9 zeigt "Connected Living" auf 400 Quadratmetern die Wohnung der Zukunft mit Küche, Wohnzimmer und Fitnessraum. Hier agieren unter anderem Energieassistenten, die Heiz- und Stromkosten reduzieren, digitale Küchenhelfer, die die Bewohner bei der Zubereitung von gesunden Gerichten unterstützen und ein Gesundheitsassistent, der für das richtige Fitness-Programm sorgt. Das Besondere bei allen Anwendungen ist die integrierte Vernetzung der einzelnen Geräte.

Auf Partnerständen werden unterschiedliche Anwendungen im Kontext von "Connected Living" präsentiert. Die Deutsche Telekom beispielsweise stellt ein Home-Gateway vor, das verschiedene Informationen wie Energieverbrauch, Vitaldaten (Diabetes), Text-to-Speech und Email-Funktionen auf einem digitalen Bilderrahmen oder einem Audioausgabegeräte (TV, Internetradio) sammelt und visualisiert. Weitere Anzeigeoptionen, wie zum Beispiel Wetterberichte, ergänzen das Angebot.

Dr. Riedel zeigt ein Energiemanagementsystem, das die Energiekosten im Wohnbereich um 25 bis 30 Prozent reduziert. Der Wohnungsmanager koordiniert die Raumcontroller für Heizung, Lüftung und Hausgeräte. Ein Gebäudemanager koordiniert die Heizungs- und Lüftungszentralen und liefert sämtliche Verbrauchsdaten an eine externe Service-Plattform.

Die AG Gesundheit im Projekt Preventive Health @ Connected Living präsentiert unter der Führung des AOK Bundesverbands in Kooperation mit Bodytel und Art+Com ihre Vision von gesundheitsrelevanten Anwendungen im häuslichen Umfeld. Hier geht es um entsprechende Produkte und telemedizinische Dienstleistungen für alle Generationen, die anders als bisher üblich auch in handelsüblichen Elektronikgeräten dargestellt werden können.

Partner des Innovationszentrums "Connected Living" sind AOK, Deutsche Telekom, Dr. Riedel Automatisierungstechnik, EnBW, Loewe, MergSystems, MSR-Office, Orga Systems, TU Berlin (DAI-Labor) und Vattenfall. Überdies arbeitet das Innovationszentrum "Connected Living" eng mit dem Hightech-Verband BITKOM zusammen. Prof. Sahin Albayrak, Direktor des DAI-Labors an der TU Berlin und Vorsitzender des Vereins Connected Living, betont: "Wir leben in einer vernetzten Umgebung. Die vorhandene technische Infrastruktur wird in Lösungen eingebettet, bei denen gleichzeitig der persönliche Komfort gesteigert und die Lösung gesellschaftlicher Probleme wie zum Beispiel Energieeffizienz berücksichtigt wird."

Weitere Informationen unter www.connected-living.org.

Hinweis für die Redaktionen

Zu dieser Pressemitteilung hat die Deutsche Messe ein Video-Podcast-Angebot vorbereitet. Sehen Sie den Showroom von Connected Living in Berlin sowie ein Interview mit Prof. Albayrak unter http://www.cebit.de/connectedliving_d . Der Video-Podcast kann auch in andere Portale eingebunden oder verlinkt werden.

Gabriele Dörries | Quelle: Deutsche Messe
Weitere Informationen: www.cebit.de
www.connected-living.org

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Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Licht lässt Partikel wachsen - Forscher entdecken neuen Mechanismus in der Atmosphäre


Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.

Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.

Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...

Im Focus: Abschreckung: Tabak signalisiert angreifenden Zikaden Verteidigungsbereitschaft


Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen

Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...

Im Focus: Erbgutkopie reist im Protein-Koffer


Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.

Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.

Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...

Im Focus: Mikroben kennen nur eine Konstante: Veränderung!


Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Philipps-Universität geht der einzigartigen Fähigkeit von Mikroorganismen auf den Grund, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 987 mit dem Titel "Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort" in den kommenden vier Jahren mit voraussichtlich mehr als sieben Millionen Euro.

„Die erfolgreiche Beantragung des neuen Sonderforschungsbereichs belegt einmal mehr die exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Mikrobiologie am Standort Marburg“, erklärt Professor Dr. Frank Bremmer, der Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung. „Die Einrichtung des SFB wird Marburgs Stellung als zentraler Ort der mikrobiologischen Forschung festigen und deren internationale Sichtbarkeit weiter erhöhen.“ ...

Im Focus: Schnelles Korallensterben


Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen

Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch.

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