Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IAO auf der CeBIT 2014

03.03.2014

Das Motto »Die digitale Gesellschaft« des Wissenschaftsjahrs 2014 prägt auch die diesjährige CeBIT. Vom 10. bis 14. März 2014 stehen in Hannover »Big Data«, also große Datenmengen, und die Frage im Mittelpunkt: »Wie beeinflusst die digitale Welt unseren Alltag, unser Leben zu Hause und bei der Arbeit?«

Am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Halle 9, E 24) präsentiert das Fraunhofer IAO verschiedene Projekte, die sich mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Daten und Identitäten aus der Wolke beschäftigen:


Fraunhofer IAO auf der CeBIT 2014

© Fraunhofer IAO

SkIDentity – Vertrauenswürdige Identitäten für die Cloud

Ziel des SkIDentity-Projekts ist es, eine tragfähige Brücke zwischen sicheren elektronischen Ausweisen (eID) und den heute existierenden bzw. sich entwickelnden Cloud-Computing-Infrastrukturen zu schlagen.

Auf dem CeBIT-Stand demonstriert SkIDentity am Beispiel verschiedenster Anwendungen, wie Customer Relationship Management, Content Management, populäre Webshops sowie weitere innovative Cloud- und E-Government-Anwendungen in Verbindung mit sicheren elektronischen Ausweiskarten genutzt werden können. Dies umfasst auch den von der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« ausgezeichneten »BürgerCloud«-Dienst , durch den elektronische Ausweise zukünftig für Volksbefragungen und Petitionen genutzt werden können.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.skidentity.de

CLOUDwerkerLösungen für das Handwerk

Das Projekt CLOUDwerker untersucht innovative Anwendungsbereiche, in denen Handwerker von Dienstleistungen aus der Wolke profitieren. Ziel von CLOUDwerker ist es, unter Verwendung und Erweiterung aktueller Cloud-Technologien eine vertrauenswürdige, offene Service-Plattform zu konzipieren.

Auf der CeBIT demonstriert das Projektteam eine prototypische Umsetzung der CLOUDwerker-Plattform, die eine durchgängige, kooperative und kollaborative Bearbeitung von Geschäftsprozessen im Handwerk an konkreten Beispielen verdeutlicht. Die Besucher können sich einen ersten Eindruck über die Auswahl und das flexible Zusammenspiel von Softwarediensten unterschiedlicher Anbieter für das Handwerk verschaffen. Außerdem wird die erste Version des softwarebasierten Trusted Service Finders präsentiert. Dieser unterstützt Handwerksunternehmen bei der Identifikation sinnvoller Cloud Services und informiert über funktionale, technische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte, die bei deren Auswahl zu beachten sind.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.cloudwerker.de

Am Gemeinschaftsstand »Software Made in Germany« des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. in Halle 5, Stand B 47 können sich Vertreter kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) über Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen des Projekts »Usability Inside« informieren.

Usability Inside – Usability in Unternehmenssoftware

Wie mittelständische Software-Hersteller ihre Produkte so gestalten können, dass die Bedienung nicht nur effizient, sondern intuitiv ist, untersucht das Fraunhofer IAO gemeinsam mit der CAS Software AG, dem Bundesverband IT-Mittelstand e.V. und der Universität Stuttgart im Projekt »Usability Inside«. Auf der CeBIT haben kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die Möglichkeit, sich über das im Projekt neu entstandene Kompetenzzentrum »Usability in Unternehmenssoftware« zu informieren. Dieses dient als Austauschplattform für KMU, die hier von den im Projekt entstandenen Lösungsansätzen und Arbeitshilfen profitieren können. Die nutzerfreundliche Gestaltung von Softwareprodukten ist heute ein wichtiger Erfolgsfaktor und kann sogar zum Alleinstellungsmerkmal für KMU werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.usability-inside.net

CeBIT-Blogparade zum Arbeitsplatz der Zukunft

Wie müssen wir die Arbeitsplätze der Zukunft gestalten, damit wir auf der digitalen Welle surfen können und nicht von ihr überspült werden? Wie sieht der Arbeitsplatz aus, der Ihrem Unternehmen den entscheidenden Vorsprung im »War for talents« schafft?

Wir möchten Sie dazu einladen, mit uns über den Tellerrand der Wissenschaft zu schauen und mit uns an der Blogparade des CeBIT-Blog zum Thema Arbeit der Zukunft teilzunehmen. So geht‘s: Alle Interessierten, Experten, Skeptiker und Enthusiasten können Beiträge in ihren Blogs veröffentlichen und anschließend einen Link dazu im Kommentarfeld des CeBIT-Blog setzen. Die Linksammlung dient als Basis der Debatten im Netz und als Grundrauschen für eine Fortsetzung live auf der CeBIT 2014. Nähere Informationen finden sich auf dem CeBIT Blog.

Weitere Informationen finden Sie im CeBIT Blog:
http://blog.cebit.de/2014/02/10/blogparade-arbeitsplatz-der-zukunft/

Fraunhofer CeBIT-Blog

Videos von den Fraunhofer-Neuheiten, Interviews mit Experten, Background-Storys und vieles mehr finden Sie wie gewohnt auf dem Fraunhofer-Cebit-Blog.

Weitere Informationen finden Sie im Fraunhofer CeBIT Blog:
http://fraunhofercebit.wordpress.com/

Termin:
10. bis 14. März 2014, Hannover

Ansprechpartnerin:
Juliane Segedi
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2124
E-Mail: presse@iao.fraunhofer.de

Weitere Informationen:

http://www.iao.fraunhofer.de/vk217.html

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2014:

nachricht Nachhaltigkeit mit Fokus – LZH auf der Hannover Messe 2014
24.03.2014 | Laser Zentrum Hannover e.V.

nachricht Chancen der Telemedizin als Thema des IT-Planungsrates auf der CeBIT
13.03.2014 | Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2014 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie