Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Chancen der Telemedizin als Thema des IT-Planungsrates auf der CeBIT

13.03.2014

Erstmals präsentierten sich Bund und Länder auf einem gemeinsamen Stand des IT-Planungsrats auf der CeBIT in Hannover.

Am 12. März 2014 wurden hierbei auch Möglichkeiten und Chancen neuer Technologien für die Gesundheitsversorgung diskutiert: Prof. Dieter Rombach, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern, sprach mit dem Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer. 

Auf 600 Quadratmetern inmitten der Gemeinschaftsfläche „Government for you“ in Halle 7 präsentierten alle 16 Länder sowie der Bund ihre Projekte. Vorrangige Präsentationsthemen waren der aktuelle Stand der Digitalisierung in Deutschland, effizientere Datenverarbeitung in den Verwaltungen sowie IT-Sicherheitsinitiativen.

Im Gespräch mit Minister Alexander Schweitzer unterhielt sich IESE-Institutsleiter Prof. Dieter Rombach über zukunftsweisende Trends der Gesundheitswirtschaft. Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist angesichts der demografischen Entwicklung eine wichtige Aufgabe. In Rheinland-Pfalz stehen besonders die ländlichen Regionen vor großen Herausforderungen.

Gleichzeitig ist die Gesundheitswirtschaft ein bedeutsamer Wachstumsmarkt, der durch die Vernetzung der Akteure und neue technische Lösungen, wie die Telemedizin, viele Chancen bietet. Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie initiiert und unterstützt die Entwicklung und den Ausbau innovativer Versorgungsstrukturen.

Von den präsentierten Möglichkeiten und Entwicklungen zeigte sich der Gesundheitsminister beeindruckt: „Die Gesundheitswirtschaft treibt die Produktivität der Wirtschaft an und schafft zusätzlichen Mehrwert für die Gesunderhaltung und Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Die Innovations- und Kommunikationstechnik ‚made in Rheinland-Pfalz‘ leistet über die ökonomische Bedeutung hinaus ihren Beitrag zu einer besseren Gesundheit und Versorgung.“

Weitere Projekte sind beispielsweise das Telemonitoring und der Einsatz ambienter Assistenzsysteme. Hierbei stehen die Prozessoptimierung und Patientenorientierung im Vordergrund, die mit der Expertise des Fraunhofer IESE vorangetrieben werden.

Ansprechpartnerin Fraunhofer IESE:
Nicole Spanier-Baro
Leiterin Unternehmenskommunikation und Technologiemarketing
Telefon +49 (631) 6800 1002
Fax: +49 (631) 6800-9-1002
nicole.spanier-baro@iese.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Fraunhofer-Platz 1
67663 Kaiserslautern

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE

Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklungsmethoden. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Informationssysteme und Gesundheitswesen bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Die Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit ist das Institut der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer trägt das Fraunhofer IESE seit über 15 Jahren maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagiert es sich gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Weitere Informationen:

http://www.iese.fraunhofer.de - Homepage des Fraunhofer IESE

Martin Koch | Fraunhofer-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2014:

nachricht Nachhaltigkeit mit Fokus – LZH auf der Hannover Messe 2014
24.03.2014 | Laser Zentrum Hannover e.V.

nachricht Weltweit kleinster optischer Fingerabdruck-Scanner auf der CeBIT 2014
11.03.2014 | Dermalog Identification Systems GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2014 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Herzerkrankungen: Wenn weniger mehr ist

30.03.2017 | Medizin Gesundheit

Flipper auf atomarem Niveau

30.03.2017 | Physik Astronomie

Europaweite Studie zu „Smart Engineering“

30.03.2017 | Studien Analysen