Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Anwenden statt Auswendiglernen

03.03.2014

Die Prüfung steht an, der Stresspegel steigt. Jetzt heißt es: graue Theorie pauken, die man nach der Prüfung gern schnell wieder vergisst. Das muss nicht so sein, denn das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT hat ein personalisiertes System zur Lernerfolgskontrolle am Computer entwickelt. Jetzt wird das System auf der CeBIT vom 10. bis 14. März in Hannover präsentiert.

Mit askMe! können Prüflinge ihr theoretisches Wissen auch praktisch anwenden und auf andere Anwendungsfelder übertragen. Durch die Integration von multimedialen Inhalten wie zum Beispiel interaktiven Animationen und Simulationen wird das aktive Auseinandersetzen mit dem Lernstoff gefördert.


Das personalisierte System zur Lernerfolgskontrolle am Computer kann sowohl zur Aus- und Weiterbildung als auch zur fachlichen Vorauswahl im Bewerberverfahren eingesetzt werden.

Fraunhofer IDMT

Die Studierenden können in realistischen Szenarien Einstellungen ändern, neue Parameter setzen und bekommen sofort Rückmeldung, ob diese Modifikationen den gewünschten Effekt haben. 

Für Christian Saul, Entwickler des Systems, ist die Individualisierbarkeit der Inhalte ein ganz zentraler Aspekt: »Mir war wichtig, dass die Tests an den jeweiligen Prüfling angepasst werden. Jeder hat ein anderes Vorwissen oder unterschiedliche Lernpräferenzen. Diese ´Maßanfertigung´ steigert die Motivation und verhindert, dass die Prüflinge unter- oder überfordert werden«.

In den Tests erzielten Studierende, die zur Prüfungsvorbereitung askMe! nutzten, signifikant bessere Ergebnisse als andere, die sich ohne das Assessment-System auf die Prüfung vorbereitet haben. Christian Saul ist zufrieden mit den Ergebnissen: »Im Durchschnitt haben die Studenten mit fast einem ganzen Notenpunkte besser abgeschnitten, das ist ein großer Erfolg. Und auch die Durchfallquote der Studenten, die mit askMe! gearbeitet haben, war mit gerade einmal 5 Prozent mehr als 10 Prozent niedriger als der übliche Durchschnitt«.

Das Potential von askMe! ist groß, denn der Markt für die Anwendung ist riesig. »Wir sehen askMe! in Zukunft aber nicht nur im Bereich der Aus- und Weiterbildung im schulischen und universitären Umfeld, sondern auch in Unternehmen zur fachlichen Vorauswahl im Bewerberverfahren. Die statistische und graphische Auswertung der Ergebnisse ermöglicht den direkten und übersichtlichen Vergleich mehrerer Kandidaten. Sie erhalten damit eine objektive Entscheidungsgrundlage für die Bewerberauswahl«.

Mit der leicht zu bedienenden Autorenumgebung von askMe! lassen sich die Fragen, Aufgaben und Tests schnell und unkompliziert erstellen. Hierbei können auch mehrere Autoren dezentral gemeinsam an der Entwicklung von Tests und Aufgaben mitwirken. Dabei können sie aus einem Fundus von mehr als 20 Aufgabentypen schöpfen – von Multiple-Choice bis hin zu komplexen grafischen Interaktionen. 

Besuchen Sie uns auf der CeBIT am Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft in Halle 9, Stand E40 und testen Sie Ihr Wissen.

Weitere Informationen:

http://s.fhg.de/xWj

Julia Hallebach | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.idmt.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2014:

nachricht Nachhaltigkeit mit Fokus – LZH auf der Hannover Messe 2014
24.03.2014 | Laser Zentrum Hannover e.V.

nachricht Chancen der Telemedizin als Thema des IT-Planungsrates auf der CeBIT
13.03.2014 | Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2014 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen