Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einen VisionSensor für Cloud Computing stellt die Fachhochschule Köln auf der CeBIT vor

05.03.2013
Mit dem VisionSensor stellt das Institut für Nachrichtentechnik der Fachhochschule Köln ein Bildverarbeitungssystem für Cloud-Computing vor.
Der Vision Sensor ist ein Teilprojekt des vom BMWi im Rahmen des Technologieprogramms „Trusted Cloud“ geförderten Forschungsprojekts SensorCloud, das gemeinsam von der Telekommunikationsfirma QSC AG, Köln, (Konsortialführer), der Fachhochschule Köln, der RWTH Aachen und dem Software-Unternehmen Symmedia (Bielefeld) durchgeführt wird.

Cloud Computing zählt zu den wichtigsten Wachstumsfaktoren der internationalen IT-Industrie. Mit dem VisionSensor stellt das Institut für Nachrichtentechnik der Fachhochschule Köln ein Bildverarbeitungssystem für Cloud-Computing auf dem CeBIT-Stand der Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vor (Halle 9, Stand G50).
Der Vision Sensor ist ein Teilprojekt des vom BMWi im Rahmen des Technologieprogramms „Trusted Cloud“ geförderten Forschungsprojekts SensorCloud, das gemeinsam von der Telekommunikationsfirma QSC AG, Köln, (Konsortialführer), der Fachhochschule Köln, der RWTH Aachen und dem Software-Unternehmen Symmedia (Bielefeld) durchgeführt wird. Ziel des Forschungsprojekts Sensor Cloud ist die Entwicklung von Technologien, die es ermöglichen, Sensordaten mit Cloud-Applikationen sicher zu erfassen, Aktoren zu steuern und die Daten vieler Sensoren in geeigneter Weise zu sammeln und zu verwalten. Die CeBIT, die heute in Hannover die Tore öffnet, kann bis zum 9. März 2013 besucht werden.

Der VisionSensor ist ein bildverarbeitungsbasiertes Sensorsystem. Vision-Systeme werden heute vor allem in der Automatisierungstechnik eingesetzt und sind in der Regel recht groß und teuer. Für den Einsatz in verbrauchernahen Bereichen muss die Problemlösung so preiswert und energiesparsam wie möglich sein. Dies ist mit einem einzigen Systeme, das alles kann, nicht realisierbar. Der VisionSensor der Fachhochschule Köln ist daher als modulares System konzipiert, das durch Kombination und Konfiguration der Module optimal für die jeweilige Problemstellung skaliert werden kann. Als technische Basis kommen hierbei FPGA`s (Field Programmable Gate Arrays) und neueste Prozessortechnologie sowie Komponenten aus der Massenproduktion von Smartphones zum Einsatz. Die Besucherinnen und Besucher der CeBIT erfahren über eine Videoanimation, wie mit dem VisionSensor über die SensorCloud Räume sicher überwacht werden können, ohne Persönlichkeitsrechte zu verletzen. An dem Messe-Demonstrator können sie selbst über ein iPad den VisionSensor (die Parameter der Raumüberwachung) interaktiv „aus der Ferne“ parametrieren und somit bestimmen, was überwacht werden soll und wie empfindlich der Sensor reagiert.

Die zwei weiteren Teilprojekte der Fachhochschule Köln im Rahmen des Forschungsprojekts sind die Entwicklung eines föderierten Datenbanksystems für die Sensor Cloud, das den Zugriff auf mehrere eigenständige Informationsquellen ermöglicht, und der Aufbau eines Testbetts für Sensor Cloud-Anwendungen, in der Sensoren verschiedener Hersteller und verschiedene Standards eingebunden werden. Das Sensor-Cloud-Forscherteam der Fachhochschule Köln bilden drei Professoren Prof. Dr. Gregor Büchel (Föderiertes Datenbanksystem), Prof. Dr. Georg Hartung (Aufbau des Testbetts) und Prof. Dr. Lothar Thieling (VisionSensor) sowie neun wissenschaftliche Mitarbeiter. Darüber hinaus sind zahlreiche Studierende über Bachelor- und Masterarbeiten wie etwa zur Synchronisierung der Daten zwischen Gateway und Cloud eingebunden.

Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mehr als 21 500 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professorinnen unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des ITT umfasst mehr als 70 Studiengänge aus den Ingenieur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und den Angewandten Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverband UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte umweltorientierte Einrichtung und als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Das Institut für Nachrichtentechnik der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik der Fachhochschule Köln umfasst in Lehre und Forschung alle Facetten der modernen Nachrichtentechnik. Schwerpunkte setzt das Institut in der Kommunikationstechnik und der Informationstechnik / Informatik. Die Fachkompetenzen in der Kommunikationstechnik umfassen die Gebiete: Elektronik, Hochfrequenztechnik, Messtechnik, Mobilfunk, Rundfunk- und Fernsehtechnik, Signalverarbeitung, Technische Akustik, Telekommunikation und Übertragungstechnik. In der Informationstechnik die Gebiete: Betriebssysteme / Verteilte Systeme, Datenbanken, Datennetze, Industrielle Bildverarbeitung, Prozessautomatisierung, Regelungstechnik, Software Engineering, Sicherheit in der Datenkommunikation und Technische Informatik.

Kontakt für die Medien
Fachhochschule Köln
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Petra Schmidt-Bentum
Tel.: 0221 / 82 75 - 31 19
E-Mail: petra.schmidt-bentum@fh-koeln.de

www.fh-koeln.de
www.facebook.com/fhkoeln
www.twitter.com/fhkoeln

Petra Schmidt-Bentum | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-koeln.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2013:

nachricht „Where ideas work“ – Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg auf der CeBIT 2013
06.02.2013 | MFG Innovationsagentur für IT und Medien Baden-Württemberg

nachricht CeBIT 2013: Smart Farming – Software macht das Ernten cleverer
06.03.2013 | Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2013 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie