Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

UDE stellt auf der CeBIT intelligente Systeme vor: Alles ist vernetzt, alles denkt mit

25.02.2013
Riesige Nationalparks beobachten und schützen – das Projekt PLANET des Informatikprofessors Dr. Pedro José Marrón von der Universität Duisburg-Essen (UDE) macht es möglich.

Vom 5. bis zum 9. März präsentiert er es auf der CeBIT in Hannover. Der Experte für die Vernetzung von Rechnersystemen (Networked Embedded Systems) stellt der Fachwelt zudem eine Entwicklung zum Internet der Dinge vor. Mit diesem Technik-Trend werden Geräte zu mitdenkenden Assistenten.

PLANET steht für PLAtform for the Deployment and Operation of Heterogenous NETworked Cooperating Objects. Es ist ein Überwachungsportal, das unbemannte Fahr- oder Flugzeuge und drahtlose Sensoren vernetzt. So kann es technische oder Umweltprobleme entdecken.

„Das testen wir seit drei Jahren für den Nationalpark Coto de Doñana und den Flughafen ATLAS, beide in Spanien. Dabei lassen wir verschiedene Geräte in einem großen Rahmen interagieren“, erklärt Marrón. Auf der CeBIT demonstriert sein Team, wie PLANET eine Wasserverschmutzung durch eine Fabrik beobachtet und meldet.

Geräte miteinander verbinden und sie Informationen austauschen lassen, das ist auch das Prinzip beim Internet der Dinge: Ob Diebstahlschutz beim Auto, intelligente Kühlschränke oder automatisiertes Warenmanagement – dank Apps und Smartphones kann man bald mit allem interaktiv kommunizieren, egal wo man ist. Dafür sorgt eine so genannte Middleware. Dieser Technologie widmet sich Marrón in einem weiteren Projekt. Es heißt GAMBAS (Generic Adaptive Middleware for Behavior-driven Autonomous Services).

„Das System denkt mit, verarbeitet kontextbezogen alle Informationen, die es kriegen kann“, sagt Marrón. „Damit wird ein Gerät quasi zum schlauen Agenten in der Tasche. Es lernt seinen Nutzer kennen und weiß dann automatisch, was der tun möchte.“ Was mit GAMBAS möglich ist, zeigen die UDE-Wissenschaftler am Beispiel des Personennahverkehrs. So zählen zu den Projektpartnern u.a. die städtischen Verkehrsbetriebe von Madrid „Unsere Middleware ist aber für alle Anwendungen denkbar, und sie garantiert einen hohen Sicherheitsstandard.“ Dagegen machen Systeme, die bereits auf dem Markt sind, Datenschützern Sorgen.

Auf der CeBIT stellt Marrón außerdem den neuen Verein UBICITEC vor. Ihm gehören Mitglieder aus Forschung und Industrie in Europa an. Man will gemeinsam zu Ubiquitous Technologien, also zum Internet der Dinge, und zu Smart Cities forschen. Auch hilft der Verein, Entwicklungen zu vermarkten und Start-Ups zu gründen.

Das Team um Prof. Marrón ist auf der CeBIT in Halle 9, Stand F14, zu finden.

Hinweis für die Redaktionen:

Ein Foto vom PLANET-Projekt (Fotonachweis: Esteban Guerrero) stellen wir Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung:

http://www.uni-due.de/de/presse/pi_fotos.php

Weitere Informationen: http://www.planet-ict.eu, http://www.gambas-ict.eu, http://www.ubicitec.org Prof. Dr. Pedro José Marrón, Tel. 0203/379-1803, pjmarron@uni-due.de

Redaktion: Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429

Ulrike Bohnsack | Universitaet Duisburg-Essen
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2013:

nachricht „Where ideas work“ – Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg auf der CeBIT 2013
06.02.2013 | MFG Innovationsagentur für IT und Medien Baden-Württemberg

nachricht CeBIT 2013: Smart Farming – Software macht das Ernten cleverer
06.03.2013 | Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2013 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte