Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT 2013: Smart Farming – Software macht das Ernten cleverer

06.03.2013
Das Fraunhofer IESE präsentiert sich vom 5.-9.03.2013 auf der CeBIT 2013 in Hannover auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft in Halle 9, Stand E08 mit dem Exponat „Smart Farming“ und zeigt, wie Daten in Zukunft besser geschützt werden können.

Das „Software Engineering“ der Zukunft sieht seine Herausforderungen in der ef-fektiven Vernetzung von Objekten der realen Welt mit digitalen Diensten, Sensoren und mobilen Endgeräten. Die Zusammenarbeit systemübergreifender Technologien birgt allerdings neben einem großen Potenzial für neue Funktionen und Dienste auch neue Risiken – insbesondere hinsichtlich der Datensicherheit und der Zuverlässigkeit.

Das Fraunhofer IESE erarbeitet daher neue Verfahren und Konzepte, die zu einer adäquaten Sicherung vernetzter Systeme und zu besserem Schutz der Datenverwendung (Usage Control) beitragen sollen.

Am Beispiel der Agrartechnik kann der Beitrag von Software aufgezeigt werden. Es werden Einzelsysteme miteinander vernetzt und deren Daten, Informationen und Funktionen systemübergreifend genutzt. So gennante „Smart Ecosystems“ integrieren dabei Informationssysteme, eingebettete Systeme und mobile Endgeräte. Somit werden innovative und hochwertige Dienste im „Software Ecosystem“ möglich – was einem Einzelsystem alleine nicht gelingen würde.

Die Herausforderungen eines solchen „Smart Ecosystems“ werden am Beispiel von„Smart Farming“ demonstriert. Besucher können hautnah erleben, wie durch innovative Methoden des Software Engineerings das Zusammenspiel von Maschinen sicher und zuverlässig ablaufen kann und die Daten über Systemgrenzen hinweg geschützt sind.

Der Nutzen dieser „Smart Ecosystems“ wird mithilfe von software-intensiven An-wendungsszenarien, so genannten „Show Cases“, visuell dargestellt. So wird bei-spielsweise gezeigt, wie ein maßstabgetreues Traktoren-Modell mit Anhänger per Tablet PC gesteuert werden kann (Tractor-Implement Automation). Dabei wird ebenso sichtbar gemacht, welche Prozesse hinter der Nutzeroberfläche einer Software ablaufen.

Zum Ende des Jahres soll „Smart Farming“ in den neu eingerichteten„Living Labs“ des Fraunhofer IESE in Kaiserslautern ausgestellt und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So erfahren Endverbraucher letztlich, welchen Nutzen die Vernetzung von Softwaresystemen für sie hat.

Das Team des Fraunhofer IESE freut sich darauf, Ihnen die systemübergreifende Zusammenarbeit in „Smart Ecosytems“ sowie die dahinterstehenden softwaretechnischen Abläufe, Konzepte und Technologien zu präsentieren.

Ansprechpartnerin Fraunhofer IESE:
Nicole Spanier-Baro
Leiterin PR/Marketing
Telefon +49 (631) 6800 1002
Fax: +49 (631) 6800-9-1002
nicole.spanier-baro@iese.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Fraunhofer-Platz 1
67663 Kaiserslautern

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern gehört zu den weltweit führenden For-schungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklungsme-thoden. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Informationssysteme, Gesundheitswesen und Medizintechnik bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Die Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit ist das Institut der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer trägt das Fraunhofer IESE seit über 15 Jahren maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagiert es sich gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Fraunhofer IESE ist eines von 60 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten sie die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Martin Koch | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iese.fraunhofer.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2013:

nachricht „Where ideas work“ – Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg auf der CeBIT 2013
06.02.2013 | MFG Innovationsagentur für IT und Medien Baden-Württemberg

nachricht Neuartiges Wunddokumentationssystem wird erstmals auf der CeBIT präsentiert
06.03.2013 | Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2013 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops