Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leibniz Universität mit innovativen Projekten auf der CeBIT 2012

02.03.2012
L3S, TIB und Ausgründungen zeigen neue Entwicklungen auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover präsentieren auch in diesem Jahr während der CeBIT wieder innovative technologische Entwicklungen. Von Dienstag, 6., bis Sonnabend, 10. März 2012 sind die Projekte auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand in Halle 26, Stand C50, zu sehen.

Das Forschungszentrum L3S ist mit den Projekten Tutanota und VirtuRama vertreten. Tutanota ist eine durch das EXIST-Gründerstipendium geförderte Ausgründung des L3S. Die Informatiker haben das innovative Webmail-System Tutanota entwickelt, das E-Mails verschlüsselt, wichtige Daten zuverlässig schützt und gleichzeitig intuitiv bedient werden kann. Das Projekt VirtuRama hat die Virtualisierung von Leitungen und Routern zum Ziel, um sie als grundlegende Technologie für das zukünftige Internet zu etablieren.

Die Technische Informationsbibliothek (TIB) ist in diesem Jahr mit dem Projekt VisInfo vertreten. VisInfo steht für „Visueller Zugang zu Forschungsdaten“ und ermöglicht eine Suche über grafische Muster – ähnlich einer Volltextsuche in Textdokumenten. So ergeben sich völlig neue Suchszenarien und die Möglichkeit, unabhängig von textlichen Beschreibungen neue Fragen an Forschungsdaten zu stellen.

Zwei weitere Start-Ups aus der Leibniz Universität stellen sich ebenfalls auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand vor. SoCoS (Sophisticated Communication and Sensing) analysiert Problemstellungen aus dem Bereich der Hochfrequenztechnik und stellt Lösungen bereit. Ein Schwerpunkt des Angebots ist die Komponentenentwicklung für RFID- und NFC-Systeme.

Vertreten ist außerdem die Qnips GbR, eine Ausgründung aus dem Institut für Wirtschaftsinformatik, die eine ganz neue Variante zur mobilen Kundenbindung mit „digitalen Rabattmarken“ über QR-Codes entwickelt hat. Mit ihrer Software für Smartphones können Kunden beispielsweise Treuepunkte online sammeln oder Produkte und Leistungen bewerten. Der Anbieter kann diese Informationen auswerten und die Kunden zum Beispiel mit Rabatten, abgestimmt auf ihr Kaufverhalten, belohnen.

Auch in diesem Jahr organisiert uni transfer, die Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität, als Partnerin des europäischen Projekts Enterprise Europe Network die internationale Kooperationsbörse Future Match. Am Niedersachsenstand können Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, die Partner für grenzüberschreitende Zusammenarbeit suchen, Kontakte knüpfen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.futurematch.cebit.de im Internet.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen zum Auftritt der Leibniz Universität auf der CeBIT steht Ihnen Dr. Martina Venschott, Leiterin uni transfer, unter Telefon +49 511 762 5727 oder per E-Mail unter martina.venschott@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung

Andrea Wiese | idw
Weitere Informationen:
http://www.futurematch.cebit.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2012:

nachricht Praktisches Handgerät zum Lesen und Beschreiben von Hochfrequenz-RFID-Datenträgern
24.07.2012 | Contrinex GmbH

nachricht Rittal und Siemens stellen integrierte Energieverteilungslösung vor
20.03.2012 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2012 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften