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CeBIT News: Dell und HPI kooperieren bei E-Learning und Tele-Teaching

28.02.2012
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) und der Computer-Hersteller Dell haben eine Zusammenarbeit auf den Gebieten des E-Learnings und Tele-Teachings vereinbart.

Dabei übernimmt Dell die Vermarktung des vom HPI entwickelten und eingesetzten Systems „Tele-Task“ (www.tele-task.de). Tele-Task ermöglicht ein unkompliziertes Aufnehmen von Vortrags- und Lehrveranstaltungen und die gleichzeitige Bereitstellen als Web-Video für den Live-Zugriff oder für das Herunterladen zu einem späteren Zeitpunkt. Das Tele-Task-System wird auf der CeBIT 2012 am Stand des Hasso-Plattner-Instituts (Halle 26, Stand H12) vorgestellt.

„Wir freuen uns als Pioniere des Tele-Teachings, dass Dell aufgrund unserer besonderen Erfahrungen und Aktivitäten auf uns zugekommen ist und Interesse an der Weiterentwicklung und Vermarktung von Tele-Task gezeigt hat“, erklärte Institutsleiter Meinel. Dell will das handliche System, das komplett in einen Pilotenkoffer passt, noch leichter machen und dessen Design überarbeiten. Der Hersteller plant, das neue Produkt unter dem Namen „Dell tele-TASK“ im Frühjahr auf den Markt zu bringen. Dell wird zum Aufnahmesystem auch eine Portallösung anbieten, damit möglichst alle Kunden ihre mit dem System aufgenommenen Inhalte auch auf einer Webplattform leicht ins Internet stellen und archivieren können.

Tele-Task im Schnellüberblick

Das System Tele-Task (Teleteaching Anywhere Solution Kit) ist eine innovative Technologie des Hasso-Plattner-Instituts für die Aufzeichnung und Übertragung von Vorlesungen und Vorträgen über das Internet. Die professionelle und praxisbewährte Systemlösung zeichnet sich durch einfachste Bedienung und brillante Bild- und Tonqualität aus. Dank Tele-Task kann jeder Interessent weltweit online auf Schulungen, Präsentationen und Events zugreifen – sowohl auf Live-Übertragungen als auch auf archivierte Aufzeichnungen. Eigene Vorträge lassen sich ins Internet sowie auf portable Endgeräte wie zum Beispiel iPod oder Mobiltelefon übertragen und auch per CD-ROM oder DVD veröffentlichen. So kann, wer unterwegs ist, diese Zeit für die Informationsaufnahme und fürs Lernen nutzen. Das Tele-Task-System befindet sich in einer kompakten Box und besteht aus einem speziell konfigurierten Rechner, auf dem die entsprechende Software einsatzfertig installiert ist. Außerdem gehören Videokamera, Mikrofon und entsprechende Verbindungskabel zum Equipment. Die Tele-Task-Videos und -Podcasts zeigen zusätzlich zum Vortragenden auch dessen jeweilige Laptop- oder Tafel-Präsentation. Bislang übertragen herkömmliche Lernvideos lediglich Bilder vom Redner selbst plus seine Sprache oder kommentierte Präsentationsfolien. Das HPI hingegen verwendet eine selbst entwickelte Bild-im-Bild-Technik, die auf das kleine Display des iPods und anderer mobiler Video-Abspielgeräte angepasst sind.

Zusätzlich zu seiner Plattform www.tele-task.de gibt das Hasso-Plattner-Institut aber auch über iTunes U jedem die Möglichkeit, aktuelle IT-Lernstoffe nach individuellem Bedürfnis auszuwählen, auf den Computer herunterzuladen und auf mobilen Geräten abzuspielen. Mit diesem Tele-Teaching, das auf Vorlesungsaufzeichnungen („E-Lectures“) zurückgreift, stillt das HPI das wachsende Bedürfnis nach professionellem, branchenspezifischem Wissenstransfer. Das HPI registrierte bereits zwei Millionen Zugriffe auf seine Vorlesungs-Podcasts über die Plattform (http://itunes.hpi.uni-potsdam.de). Die dort mittlerweile verfügbaren 4.700 Kurzvideos zu Themen der Informationstechnologie wurden bislang durchschnittlich 24.000 Mal pro Woche herunter geladen. Das HPI gehört zu den ersten vier Elite-Einrichtungen in Deutschland, die seit Januar 2009 Lehrinhalte im Uni-Bereich der internationalen Plattform des Unternehmens Apple zugänglich machen. Auf seinem eigenen Tele-Teaching-Portal www.tele-task.de bietet das HPI 3.500 Video-Aufzeichnungen kompletter Vorlesungen und 8.100 Video-Podcasts mit einzelnen Vorlesungsabschnitten an. Sie stammen von mehr als 1.020 Dozenten und sind ebenfalls frei für jedermann verfügbar. Wöchentlich werden auf der Plattform durchschnittlich 2.500 Besucher verzeichnet.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 460 Studenten genutzt wird. Insgesamt zehn Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Dozenten und Lehrbeauftragte sind am HPI tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – auch für erste Adressen der Wirtschaft. Vor allem geht es um Grundlagen und Anwendungen für große, hoch komplexe und vernetzte IT-Systeme. Das HPI kam beim jüngsten CHE-Hochschulranking unter die besten vier Informatikstudiengänge im deutschsprachigen Raum, die sich Rang 1 teilen.

Über Dell

Dell hört seinen Kunden zu und bietet innovative und zuverlässige IT-Lösungen und -Dienstleistungen, die auf Industrie-Standards basieren. Sie sind ganz auf die individuellen Anforderungen der Anwender zugeschnitten und ermöglichen es Unternehmen, erfolgreicher zu sein. Weitere Informationen unter http://www.dell.de und dell.xing.com. Unter http://www.dell.com/conversations bietet Dell zudem die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme.

Rosina Geiger | idw
Weitere Informationen:
http://www.hpi.uni-potsdam.de/cebit
http://www.hpi.uni-potsdam.de/cebit_2012_bilder

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