Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT 2012 steht unter dem Leitthema "Managing Trust"

26.09.2011
Mit dem Schwerpunkt "Managing Trust" rückt die CeBIT 2012 als weltweit wichtigste Veranstaltung der digitalen Wirtschaft das Thema Vertrauen und Sicherheit in der digitalen Welt in den Mittelpunkt.

"Vertrauen und Sicherheit in der digitalen Welt sind ein gemeinsames Interesse von Staat, Wirtschaft und Verbrauchern. 'Managing Trust' beschreibt den Prozess der Vertrauensbildung als Basis für Fortschritt und Wachstum", sagte Ernst Raue, CeBIT-Vorstand bei der Deutschen Messe AG am Montag in Hannover.

"Je größer das Vertrauen in die Lösungen und Anwendungen der internationalen ITK-Branche ist, desto schneller kann auch die Weltwirtschaft wachsen. Vertrauen ist kein 'soft factor', sondern ein wesentlicher Grundpfeiler wirtschaftlichen Handelns, den es aufzubauen und zu festigen gilt."

"Managing Trust" sei zudem eine logische Fortentwicklung des CeBIT-Leitthemas 2011 "Work & Life with the Cloud". Der Einsatz Cloud-basierter Lösungen schreitet steig voran. Größte Wachstumsbremse ist jedoch das mangelnde Vertrauen in diese Angebote. "Die CeBIT hat sich zum Ziel gesetzt, die Kluft zwischen dem Vertrauen in moderne Technologien und der eigentlichen Vertrauenswürdigkeit digitaler Lösungen zu verringern. Nur so können Innovationen ihre volle Kraft entfalten", betonte Raue und forderte: "Vertrauen und Sicherheit in intelligente Lösungen und Prozesse müssen bei Anbietern und Anwendern als zentrale Managementaufgabe verstanden werden."

Das CeBIT-Schwerpunktthema "Managing Trust" ist das Ergebnis eines umfangreichen Themenfindungsprozesses, bei dem Experten aus aller Welt, Top-Manager der internationalen ITK-Branche sowie der verschiedenen Anwenderindustrien und erstmals auch die Consumer-Gemeinde einbezogen wurden.

Zahlreiche Ereignisse in der jungen Vergangenheit hätten gezeigt, dass es nicht ausreiche, eine Firewall zu installieren oder ein Antivirenprogramm aufzuspielen. Notwendig sei vielmehr ein ganzheitliches Sicherheitskonzept sowie ein nachhaltiges Trust-Management.

Hier setzt die CeBIT an. Das Spektrum der vom 6. bis 10. März 2012 in Hannover diskutierten Fragen reicht von der technischen Sicherheit über das Vertrauen der Anwender in die Verlässlichkeit der Systeme und Prozesse bis hin zu gesellschaftlichen und weltpolitischen Fragestellungen rund um Datenschutz und Persönlichkeitsrechte. Lösungen und Konzepte zur Bekämpfung der Internetkriminalität stehen hierbei besonders im Fokus.

Wie hoch der Handlungsbedarf im Hinblick auf die Sicherheit im Netz ist, zeigt eine aktuelle Studie des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec. Demnach verursachten Onlinestraftäter im vergangenen Jahr weltweit einen finanziellen Schaden von 114 Milliarden US-Dollar. Zählt man den Zeitaufwand dazu, der den Opfern dadurch entstanden ist, erhöht sich dieser Wert gar auf 388 Milliarden US-Dollar. Beschleunigt wird die Entwicklung vor allem durch die zunehmende Nutzung von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Sie ermöglichen es, jederzeit und überall auf sensible geschäftsrelevante Daten und Informationen zuzugreifen.

Mit Blick auf die Internetsicherheit gibt es folglich noch zahlreiche Herausforderungen. "Gerade bei mobilen Anwendungen existieren noch viele sicherheitsrelevante Fragestellungen. Die CeBIT ist die geeignete Plattform, auf der Anbieter ihre Lösungen und Dienstleistungen präsentieren können. Außerdem bietet sie optimale Rahmenbedingungen für den gemeinsamen, vertrauensbildenden Dialog", erklärte der Messechef.

Weiter versprach Raue: "Das Leitthema der CeBIT 2012 wird sich wie ein roter Faden durch das gesamte Gelände ziehen und in allen vier CeBIT-Plattformen zu erleben sein. Konkrete Anwendungs- und Lösungsszenarien zur digitalen und auch physischen Sicherheit werden auf der Themenplattform CeBIT Security World in Halle 12 gezeigt."

Über die CeBIT

Die CeBIT ist das weltweit wichtigste und internationalste Ereignis der digitalen Wirtschaft. Sie wird seit 1986 als eigenständiges Event jährlich im Frühjahr von der Deutschen Messe AG in Hannover veranstaltet. Durch ihre einzigartige Kombination aus Messe, Konferenzen, Keynotes, Corporate Events und Lounges ist sie der Impulsgeber für effiziente Geschäftsanbahnung und wirtschaftlichen Erfolg. Die CeBIT 2012 wird vom 6. bis 10. März in vier anwendungsorientierten Plattformen ausgerichtet. CeBIT pro zeigt effiziente und sichere ITK-Lösungen für Unternehmen. CeBIT gov präsentiert ITK-Anwendungen für die öffentliche Verwaltung und das Gesundheitswesen. CeBIT life macht ITK erlebbar und informiert über neue Geschäftsmodelle, die durch die veränderte Rolle des Konsumenten möglich werden. CeBIT lab zeigt wegweisende ITK-Lösungen und präsentiert die Trends von morgen.

Hartwig von Saß | Deutsche Messe Hannover
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: Fragestellung ITK-Branche ITK-Lösung Leitthema Prozess

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2012:

nachricht Praktisches Handgerät zum Lesen und Beschreiben von Hochfrequenz-RFID-Datenträgern
24.07.2012 | Contrinex GmbH

nachricht Rittal und Siemens stellen integrierte Energieverteilungslösung vor
20.03.2012 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2012 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie