Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT 2012 – Breitband-Kommunikationsnetze und Multimedia-Systeme aus dem Fraunhofer HHI

01.03.2012
++ Daten aus der Deckenlampe ++ Interaktives Schaufenster ++ 3D InnovationCenter ++ 3D-Webstreaming ++ Visuelles Inhaltsverzeichnis ++ Bilddaten-Management ++ Breitband in die Fläche ++ Interaktion mit räumlichen Objekten ++ AutostereoskopischeDisplays ++

Breitband-Kommunikation aus der LED-Deckenlampe

Mit der „Visible Light Communication“ präsentiert das Fraunhofer HHI eine neue breitbandige Übertragungstechnik. Über handelsübliche LED-Leuchten werden
breitbandige Datenströme im sichtbaren Licht auf Computer oder andere
kommunikationsfähige Endgeräte übertragen. Die Bandbreite beträgt 100 Mbit / s, im Labor wurden bereits bis zu 800 Mbit /s Übertragungskapazität erreicht.

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand, Halle 26, Stand E08.

Rund um die Uhr einkaufen am Flughafen – Interaktives Schaufenster interpretiert Körpergesten

Das Interaktive Schaufenster des Fraunhofer HHI ermöglicht es Kunden, einen
hinter der Schaufensterscheibe montierten Bildschirm mit einfachen Gesten zu
bedienen – berührungslos und absolut hygienisch. Das Fraunhofer HHI zeigt, wie
sich per Fingerzeig digitale Objekte, wie die Waren eines Duty-Free-Shops am
Flughafen, drehen, heranzoomen und kaufen lassen.
Fraunhofer-Gemeinschaftsstand, Halle 26, Stand E08.
Das 3D Innovation Center – Internationale Wettbewerbsfähigkeit für den deutschen 3D-Standort

Die technologische Entwicklung für 3D vorantreiben, bereits existierende Prototypen praxistauglich machen, gute 3D-Inhalte entwickeln und neue Branchen wie Medizin oder Automotive einbinden – das sind Ziele einer Kooperation, zu der sich unter Federführung des Fraunhofer HHI die großen und wichtigen Akteure im 3D-Umfeld zusammengeschlossen haben. In Halle 26 am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand E08 präsentieren Partner des 3D Innovation Center anschaulich das Potenzial von 3D.

Störungsfreie Übertragung von 3D und 2D im gleichen Datenstrom – Kombination von MVC und MPEG-DASH

Das Fraunhofer HHI zeigt erstmals 3D-Webstreaming mit dem MVC-Standard im
MPEG-DASH-Format. Die Kombination von MVC und MPEG-DASH ermöglicht es den Nutzern, 3D-Inhalte in hoher Bildqualität ohne Störung zu sehen, während
gleichzeitig ein anderer Nutzer im gleichen Datenstrom eine kompatible 2D-Ansicht erhält.

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand, Halle 26, Stand E08.

Videos auf einen Blick mit dem „Visuellen Inhaltsverzeichnis“

Das Fraunhofer HHI demonstriert eine Software-Lösung, die Videodaten automatisch
analysiert und deren zeitliche Struktur erkennt. Das Software-Modul extrahiert selbständig repräsentative Bilder aller relevanten Segmente und ermöglicht eine schnelle Navigation.

Stand des THESEUS-Forschungsprogramms, Halle 26, am Stand G50 des BMWi.

Automatisches Verfahren analysiert und vergleicht Videos in Datenbanken

Das Fraunhofer HHI hat ein automatisches Verfahren entwickelt, das die zuverlässige Erkennung von inhaltsgleichen Kopien und Ausschnitten von Videos in
umfangreichen Datenbanken erheblich vereinfacht. Zu sehen ist das effiziente
Bilddaten-Management mit automatischer Qualitätsanalyse am Stand des THESEUSForschungsprogramms in Halle 26, am Stand G50 des BMWi.
Breitband in die Fläche – FTTX-Plan für die kostenoptimierte Planung von
FTTx-Netzen
Unter der Leitung des Fraunhofer HHI haben sich die atesio GmbH, Bentz Consulting und VPIsystems Inc. zu dem Konsortium FTTX-Plan zusammen geschlossen. Zentrales Ziel ist es, strategische Entscheidungsprozesse von City-Netz-Betreibern und neuen lokalen Anbietern beim Aus- und Aufbau von glasfaserbasierten Breitbandnetzen zu unterstützen.

BITKOM Broadband World, Halle 13, Stand C39.

Interaktion mit räumlichen Objekten ohne 3D-Brille mit dem 3D Kiosk slim

Der 3D Kiosk slim ermöglicht eine realitätsnahe Simulation von dreidimensionalen Objekten, die vor dem Display zu schweben scheinen. Benutzer können diese Objekte mit dem bloßen Auge sehen und mit der Hand steuern.

Ausstellungsbereich „Next level S3D“, Halle 15, Stand B29.

Autostereoskopische Displays für räumliche Arbeitswelten

Eine Lösung für preiswert herstellbare, autostereoskopische Displays für räumliche Arbeitswelten und Computerspiele präsentiert das Fraunhofer HHI mit dem Free2C_ digital-Display im Landscape-Format. Ein großer Sweet-Spot und
elektronisches Tracking geben dem User einen angenehmen Bewegungsspielraum.
Head-Tracking ermöglicht es, den auf dem Display dargestellten Bildinhalt sehr genau auf die Position des Betrachters auszurichten.

Ausstellungsbereich „Next level S3D“, Halle 15, Stand B29.

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut ist weltweit führend in der Entwicklung von mobilen und festen Breitband-Kommunikationsnetzen und Multimedia-Systemen.
Ob photonische Komponenten und Systeme, faseroptische Sensorsysteme oder
High Speed Hardware Architekturen – im Heinrich-Hertz-Institut wird zusammen mit
internationalen Partnern aus Forschung und Industrie und für den internationalen
Markt an Infrastrukturen für die zukünftige Gigabit-Society gearbeitet. Daneben
werden zukünftige Anwendungen für die Breitband-Netze entwickelt – Forschungsschwerpunkte sind 3D-TV, 3D-Displays, HD-TV, Mensch-Maschine-Interaktion durch Gestensteuerung sowie die Bildsignalverarbeitung und -übertragung und die interaktive Mediennutzung.

Dr. Gudrun Quandel | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.hhi.fraunhofer.de/de/press/press-and-media/cebit-2012/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2012:

nachricht Praktisches Handgerät zum Lesen und Beschreiben von Hochfrequenz-RFID-Datenträgern
24.07.2012 | Contrinex GmbH

nachricht Rittal und Siemens stellen integrierte Energieverteilungslösung vor
20.03.2012 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2012 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Plankton schwimmt gegen den Strom

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gedränge in der Haut

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung