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Big Data zählt zu den CeBIT-Trends 2012

18.01.2012
Ursprünglich aus dem Hochleistungs-Sektor des IT-Marktes kommend, rückt Big Data immer stärker ins Rampenlicht. Auch die CeBIT 2012 steht vom 6. bis 10. März im Zeichen dieser Entwicklung und wird den Trend deutlich sichtbar machen.

Schon bei den Vorbereitungen für die kommende Veranstaltung zeichnet sich reges Interesse ab. So musste die Sonderschau ¿Business Intelligence & Data Management¿ in der Halle 6, welche die CeBIT gemeinsam mit dem Business Application Research Center (BARC) ausrichtet, auf Grund des starken Zuspruchs bereits ihre Ausstellungsfläche vergrößern.

Folgende Firmen sind 2012 mit an Bord: Actian, BOARD, Comma Soft, Corporate Planning, cubeware, evidanza, humanIT, IBM, IDL, Pentaho, pmOne, SAS, Tableau und Tibco Spotfire. Das direkt angeschlossene Fachforum informiert im Rahmen von praxisorientierten Vorträgen über den neuesten Stand von Software- und Marktentwicklungen im Bereich Business Intelligence und Datenmanagement.

Darüber hinaus präsentieren namhafte Unternehmen in den Hallen 2 bis 5 Lösungen, mit denen sich industriespezifische Herausforderungen meistern und datenfokussierte Geschäftsentscheidungen treffen lassen. Dazu gehören Datenbanken und vorausschauende Analyse-Tools ebenso, wie Enterprise Content Management (ECM), Business Process Management (BPM), Collaboration oder Social Software sowie intelligente Storage-Lösungen für die Speicherung von Big Data.

¿Big Data ist einer der beherrschenden Trends der ITK-Branche¿, ist CeBIT-Chef Frank Pörschmann überzeugt. ¿Intelligente Lösungen zur Speicherung, Analyse und Steuerung großer, verteilter Datenmengen werden mehr und mehr zum entscheidenen Wettbwerbsfaktor. Diese neue Qualität von Datentransparenz befähigt Unternehmer völlig neue Services und Dienstleistungen zu entwickeln. Außerdem können sie schneller und gezielter auf Kundenwünsche eingehen. Big Data ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus einem klassischen IT-Thema ein Management-Thema wird. Vor diesem Hintergrund werden wir Big Data auf der CeBIT stärken und die Marktentwicklung weiter vorantreiben.¿

Aktuelle Informationen per Mausklick

Big Data ist ein Synonym für eine ansteigende Datenmenge, die sich aus verschiedenen Quellen speist und in den kommenden Jahren weiter dynamisch wachsen wird. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Firma Cisco kam zu dem Ergebnis, dass der weltweite Datenverkehr über Rechenzentren bis 2015 um das Vierfache auf 4,8 Zettabyte steigt. Diese Datenmengen müssen effizient verwaltet und gespeichert werden, um von Unternehmen zielführend genutzt werden zu können.

Big Data findet man heute bereits in zahlreiche Branchen der Wirtschaft und auch in der öffentlichen Verwaltung. So kann etwa der Handel anhand aktueller Auswertungen von Verkaufszahlen schnell und effizient auf Marktentwicklungen und das Kaufverhalten seiner Kunden reagieren. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich so Preise oder Warensortimente, beispielsweise in Kaufhäusern oder Boutiquen, auf individuelle Kundenwünsche, Modetrends oder saisonale Entwicklungen ausrichten ¿ ganz individuell abgestimmt auf Regionen, Städte oder sogar Stadtteile. Das stärkt die Kundenzufriedenheit und schafft Wettbewerbsvorteile. Ein weiteres Einsatzgebiet von Big Data ist die Forschung, angefangen bei der Wetter- und Klimaforschung, bis hin zu pharmazeutischen Firmen mit ihren großen Testzentren für die Arzneimittelforschung oder den Energiekonzernen, die eine Vielzahl geophysischer Daten sammeln und auswerten.

Intelligente Werkzeuge für strategische Entscheidungen

Unternehmen und Organisationen, die über eine durchdachte Strategie für das Datenmanagement verfügen, profitieren von einem signifikant höheren Nutzen aus ihren eigenen Datenbeständen, so das Fazit der aktuellen Umfrage ¿Big Data: Harnessing a game-changing asset¿, für die das Marktforschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU) eine repräsentative Zahl von Senior Executives befragte. Immer mehr Unternehmen erkennen der Studie zufolge diesen Vorteil und verwenden ihre Daten zielorientiert. So nutzen 64 Prozent der befragten Unternehmen, die bereits über eine Datenmanagement-Strategie verfügen, nahezu alle vorhandenen Daten, um daraus wichtige Informationen abzuleiten. 53 Prozent der Befragten gaben an, dadurch bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen.

Anne-Kathrin Seibt | Deutsche Messe Hannover
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

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