Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sicherheit für unsere digitale Zukunft

24.02.2011
Die TU Berlin präsentiert sich auf der CeBIT vom 1. bis 5. März 2011 mit mehreren Projekten

Wenn die weltgrößte Computerfachmesse CeBIT unter dem Motto „Heart of the digital world“ vom 1. bis 5. März in Hannover ihre Türen öffnet, ist auch die TU Berlin wieder vertreten.

Mit zahlreichen Projekten, darunter drei aus der TU-Gründerwerkstatt, beteiligt sie sich an der Präsentation von Branchentrends, neuen Technologien und Lösungen für die Informations- und Kommunikationstechnik. Die Sicherheit für den User steht in diesem Jahr besonders im Mittelpunkt, vorgestellt werden aber auch vielfältige Forschungsprojekte, die das tägliche Leben bereichern und vereinfachen.

Projekte am Forschungsgemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg
(Halle 9, Stand B39):
REBECA
REBECA heißt eine leistungsstarke, ereignisbasierte Middleware, einer Art Zwischenanwendung, für informationsangetriebene Anwendungen. REBECA zeichnet sich insbesondere durch „selbstständiges Verhalten“ aus, um einerseits den administrativen Aufwand zu reduzieren und andererseits die bestmögliche Verfügbarkeit und Qualität der Anwendungen zu ermöglich. Eingesetzt werden kann sie beispielsweise in Unternehmen als Teil einer serviceorientierten Architektur der Software.

Informationen: www.kbs.tu-berlin.de, Daniel Graff, Tel.: 030/314-25102, E-Mail: dgraff@cs.tu-berlin.de

Verbraucher sicher online
Wie kann ich das Internet sicher nutzen? Welche Fallstricke gibt es, oder worauf muss ich besonders achten? Das Internetportal „Verbraucher sicher online“ bietet allgemeinverständliche und aktuelle Informationen sowie multimediale Hilfestellung zu Themen wie sicheres Surfen, E-Mail-Verschlüsselung, Datenschutz bei Google-Diensten und Online-Banking. Auf der CeBIT stellen die Redakteure das vom Verbraucherschutzministerium geförderte Portal live vor und geben Tipps.

Informationen: www.verbraucher-sicher-online.de, Dr. Kei Ishii, Tel.: 030/314-73804, E-Mail: kontakt@verbraucher-sicher-online.de

Sichere Smartphone-Architektur
Aus dem Alltag sind sie kaum noch wegzudenken: Smartphones. Doch aufgrund ihres Designs sind aktuelle Smartphone-Betriebssysteme als sichere Plattform ungeeignet, weshalb private Daten ebenso gefährdet sein können wie die Infrastruktur des Mobilfunkanbieters. Mitarbeiter des Fachgebiets Security in Telecommunications an den Deutsche Telekom Laboratories (T-Labs) stellen die von ihnen entwickelte sichere Smartphone-Architektur vor. Sie basiert auf einem Mikrokern, der es möglich macht, Software mit verschiedenen Vertrauensstufen in strikt isolierten Partitionen auszuführen. Im System können dann vertrauenswürdige Programme wie ein Smartcard-Leser Seite an Seite mit nicht vertrauenswürdigen Programmen wie einem Webbrowser laufen.

Informationen: www.sec.t-labs.tu-berlin.de, Steffen Liebergeld, Matthias Lange, Tel.: 030/8353-58263, E-Mail: info@sec.t-labs.tu-berlin.de

Projekte aus der Gründerwerkstatt der TU Berlin
Wie man auf Grundlage einer guten Idee ein Unternehmen aufbauen kann, zeigen drei Projekte aus der TU-Gründerwerkstatt, die sich ebenfalls am Forschungsgemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg präsentieren:
Tentable multitouch solutions
Sie sind gedacht fürs Büro, Messen und Events: die von „tentable multitouch solutions“ entwickelten großformatigen Multiuser-Multitouch¬systeme. Zu den angebotenen Anwendungen gehören Lernprogramme, Firmenpräsentationen, datenbankbasierte Infosysteme sowie Multiplayer Games. Auf der CeBIT wird ein 42“-TFT-Modell gezeigt, auf dem die Besucher ihre Fähigkeiten in einem interaktiven Wurfspiel mit realen Geschossen testen oder auch Graffitis erzeugen können.

Informationen: www.tentable.de, Daniel Weiss, Tel.: 030/69205023, E-Mail: info@tentable.de

SOTA-Solutions
Komplexe Aufgaben einfach lösen – das ist das Ziel des Start-Up „SOTA-Solutions“, das kostengünstiges Outsourcing von Optimierungslösungen anbietet. Im Mittelpunkt stehen dabei rechnergestützte Aufgaben, die aufgrund ihrer Vielzahl von Parametern durch Standardsoftware meist nicht gelöst werden können. Auf der Messe stellen die Gründer ihr Produkt „SOTA-Optimizer“ vor, eine hocheffiziente Software, die flexibel die Arbeit der Nutzer erleichtert und die ganz spezifischen Aufgaben eines Unternehmens optimiert.

Informationen: www.sota-solutions.de, Kolja Bailly, Tel.: 0178/3583602, E-Mail: Kolja.Bailly@sota-solutions.de

TRIFENSE GmbH
Ein selbstlernendes System zur Erkennung von Hackerangriffen stellt das neugegründete Unternehmen TRIFENSE vor. Unbekannte Schwachstellen in Softwareprodukten werden von professionellen Hackern ausgenutzt, um unautorisierten Zugriff auf Rechner und sensible Daten zu erlangen. Heutige Netzwerksicherheitslösungen bieten keinen ausreichenden Schutz. Die TRIFENSE Sicherheitslösungen nutzen hardwareoptimierte maschinelle Lernverfahren, um Angriffe in Gigabit-Netzwerken in Echtzeit zu erkennen. Herausragend ist dabei die Eigenschaft, selbstlernend und zuverlässig neuartige sowie vielschichtige Angriffe zu detektieren.

Informationen: www.trifense.de, Patrick Duessel, Tel.: 030/31478629, E-Mail: patrick.duessel@trifense.de

Projekte des DAI-Labors der TU Berlin (Halle 9, Stand A75):
An einer Vielzahl von Projekten ist auch das DAI-Labor der TU Berlin gemeinsam mit verschiedenen Partnern wie dem German-Turkish Advanced ICT Research Center beteiligt. Die Auswahl reicht von einem intelligenten Gesundheitsassistenten, der Migranten den Zugang zum Gesundheitssystem erleichtern soll, über einen persönlichen Informationsassistenten (PIA Semantic Enterprise Search) für das Finden und Verwalten von Informationen innerhalb von Behörden und Unternehmen bis hin zum Projekt HE-Lion, das einen Prototypen für die Integration von E-Fahrzeugen in das Energieversorgungssystem präsentiert. Auch zum Thema Sicherheit werden Projekte vorgestellt.
Informationen: www.dai-labor.de
(siehe auch Medieninformation der TU Berlin Nr. 55 vom 24.2.2011)
Präsentation des „Innovationszentrums Connected Living“
Am Stand des „Innovationszentrums Connected Living“ (Halle 19, Stand 20C), an dem auch die TU Berlin beteiligt ist, wird zum ersten Mal die Möglichkeit einer intelligenten Heimvernetzung präsentiert. Die Besucher erleben live drei unterschiedliche Wohnsituationen für Singles, Familien und Senioren.

Informationen: www.connected-living.org/

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Stefanie Terp, Pressesprecherin der TU Berlin, Tel.: 030/314-23922, E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de

Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
„EIN-Blick für Journalisten“ – Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter: Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter: http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
Weitere Informationen:
http://www.kbs.tu-berlin.de
http://www.verbraucher-sicher-online.de
http://www.sec.t-labs.tu-berlin.de
http://www.tentable.de
http://www.sota-solutions.de
http://www.trifense.de
http://www.dai-labor.de
http://www.connected-living.org/
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2011:

nachricht GUS Group im CeBIT-Aufschwung
11.03.2011 | GUS Deutschland GmbH

nachricht Die Top-Trends der CeBIT 2011 für Unternehmen und Consumer
07.03.2011 | Deutsche Messe AG Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2011 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten