Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BIBA zeigt auf der CeBIT: Sparen bei Instandhaltung von Maschinen sowie im Waren- und Güterverkehr

23.02.2010
BIBA präsentiert neueste Forschungsergebnisse aus seiner "Logistikfabrik" auf Bremer CeBIT-Messestand / CeBIT vom 2. bis 6. März in Hannover: Bremer Institut für Produktion und Logistik mit den Projekten "INWEST" und "Zustandsorientierte Instandhaltung" am Gemeinschaftsstand des Landes Bremen

Das eine Vorhaben will den Verkehr auf Straße und Schiene reduzieren, das andere den Zeitaufwand und die Kosten bei der Instandhaltung von Maschinen und Anlagen: Gleich mit zwei Projekten aus seiner "Logistikfabrik" wird das Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) an der Universität Bremen auf der Messe CeBIT vom 2. bis 6. März in Hannover vertreten sein.

Am Bremer Gemeinschaftsstand (Halle 6, Stand D42) stellen die Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler das Institut sowie die aktuellen Forschungsergebnisse aus den Projekten "INWEST" und "Zustandsorientierte Instandhaltung" vor.

INWEST: Anpassbare Telematik ermöglicht intelligente Wechselbrückensteuerung

Fahrzeuge auslasten, die Routen im Güterverkehr optimieren und damit auch die Umwelt schonen. Das ist, etwas verkürzt dargestellt, die Devise im Projekt "INWEST". Im Blick hat das BIBA hier die so genannten Wechselbrücken, also die Container, die auf LKWs und Güterzügen durchs Land rollen. Mit technischen Modulen versehen, können Wechselbrücken einem zentralen System künftig unter anderem ihren Ladezustand und Standort melden. Mithilfe dieser Daten optimiert das System Routen sowie Auslastungen und kann dem Disponenten in der Spedition Vorschläge für seine Planung unterbreiten: Es ermöglicht eine "Intelligente Wechselbrückensteuerung" (INWEST). Das Ergebnis ist eine effizientere Nutzung von Kapazitäten und die Verminderung des Verkehrsaufkommens im Waren- und Güterverkehr.

Seit zwei Jahren läuft das Projekt inzwischen. Die Programme, Systeme und Module sind entwickelt, die technischen Komponenten für die Wechselbrücken in kleiner Stückzahl prototypisch hergestellt und in einem Feldversuch erprobt. An dem Vorhaben sind die Deutschen Post AG (Bonn), die DHL Solutions Fashion GmbH (Essen), die Micromata GmbH (Kassel) und die OHB Teledata GmbH (Bremen) beteiligt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Wechsel der Instandhaltungsstrategie spart Zeit und Geld

Maschinen und Anlagen im industriellen Umfeld müssen zuverlässig funktionieren. Am besten pausenlos, störungsfrei und sicher. Dafür bedarf es einer Instandhaltungsstrategie. Bislang wartet der technische Service in vielen Branchen noch in festen Zyklen. Hier setzt das BIBA auf den Wechsel zu einer zustandsorientierten Instandhaltungsstrategie, denn sie führt zu mehr Effizienz - durch eine höchstmögliche Verfügbarkeit und bessere Auslastung der Maschinen und Anlagen.

In dem Projekt "Zustandsorientierte Instandhaltung" entwickelt das BIBA technische Lösungen, um über Sensoren direkt an der Maschine Betriebsdaten aufzunehmen ("Equipment Monitoring" und "Condition Monitoring"), sie an einen zentralen Rechner zu übermitteln und dort auszuwerten. Ob Verschleiß, Ausfälle von Komponenten oder andere Unregelmäßigkeiten - die Maschine oder Anlage sorgt selbst für einen Wartungsauftrag. Das zentrale System interpretiert die Zustandsinformationen, erstellt Prognosen, stimmt sich mit dem technischen Service ab und leitet dann die erforderlichen Maßnahmen ein. Dadurch werden die Ausfallzeiten der Anlagen minimiert, und zugleich führt es zu einer verbesserten Steuerung der Werkstattauslastung. Zu dem Thema "Zustandsorientierte Instandhaltung" wird das BIBA am Bremer Messestand auf der CeBIT einen Demonstrator vorführen.

Achtung Redaktionen:

Druckfähige Fotos finden Sie unter www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html oder erhalten sie über Sabine Nollmann/kontexta (mail@kontexta.de, 0170 904 11 67).

Ihre Ansprechpartner:

M. Sc. Christian Gorldt (Abteilungsleiter BIBA - Logistikfabrik)
Telefon: 0421 218-55 81 oder 0177 412 44 75, E-Mail: gor@biba.uni-bremen.de
Dipl.-Wi.-Ing. Marco Lewandowski (BIBA, Projektleiter Instandhaltungsoptimierung)

Telefon: 0421 218-55 75, E-Mail: lew@biba.uni-bremen.de

Dipl.-Wi.-Ing. Patrick Dittmer (BIBA, Projektleiter INWEST)
Telefon: 0421 218-55 75, E-Mail: dit@biba.uni-bremen.de

Sabine Nollmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.biba.uni-bremen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2010:

nachricht Neue Freiheit für IT-Leiter - Die todo GmbH bringt flexIT 2010 heraus
24.03.2010 | todo GmbH

nachricht Neue Version der SAP-Lösung von Kaba noch anwenderfreundlicher
24.03.2010 | Kaba GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2010 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie