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Zukunftsplattform future parc zeigt, wie wir morgen leben und arbeiten

21.01.2009
  • DAI-Labor der TU Berlin präsentiert das vernetzte Zuhause der Zukunft
  • Deutsch-kalifornisches Innovationsprojekt läuft rund um die Uhr während der gesamten CeBIT

Der wichtigste CeBIT-Treffpunkt für Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, der future parc, präsentiert sich vom 3. bis 8. März größer und vielfältiger denn je.

Unter dem Motto "Leben 2020" stellen auf rund 6 000 Quadratmetern führende Forschungseinrichtungen, Bundesministerien, Hochschulen und Unternehmen innovative High-Tech-Lösungen und technologische Visionen vor. In Halle 9 können Besucher Produkte und Lösungen erleben, die kurz vor ihrer Marktreife stehen oder noch auf ihre große Entdeckung warten. Aber der future parc ist auch Ideenschmiede und Zukunftswerkstatt.

Viele Themen haben dort ihr CeBIT-Debüt gefeiert, bevor sie als eigener Messeschwerpunkt auf dem Gelände gezeigt wurden. Ein Beispiel ist das Thema Green IT, das im vergangenen Jahr erstmals als Sonderschau im future parc präsentiert wurde und zur CeBIT 2009 als Green IT World in Halle 8 in fünffacher Größe ausgerichtet wird. Schirmherrin des future parc ist Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan.

Digitale Wohnassistenten helfen im Alltag

Wohnassistenten, die im Haushalt helfen, auf Knopfdruck ein individuelles Freizeitprogramm zusammenstellen oder das tägliche Fitnesstraining überwachen, sollen schon bald Realität werden. Davon gehen zumindest die Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Berlin aus. Im future parc werden sie im Bereich future life ein voll vernetztes Appartement mit Wohnzimmer, Küche, Arbeitsplatz und Meetingraum aufbauen. Vor allem für Senioren bietet das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt Service Centric Home (SerCHo) viele Vorteile. So könnte der Wunsch, im Alter länger in der gewohnten Umgebung zu verbleiben und nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, durch einen Umzug in eine vernetzte Wohnung wahr werden.

Live: Grenzenloses Forschen im 24-Stunden-Takt

Das vernetzte Arbeiten rund um den Globus im Zeitalter der Webciety haben sich die Innovationsspezialisten des Hasso-Plattner-Instituts an der Universität Potsdam auf die Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit ihren kalifornischen Kollegen von der "d.school" des Hasso Plattner Instituts of Design an der Stanford University im Silicon Valley wollen sie auf der CeBIT 2009 demonstrieren, wie dank digitaler Vernetzung grenzüberschreitende Teamarbeit funktioniert und unterschiedliche Zeitzonen geschickt genutzt werden. Während der gesamten Messelaufzeit werden sie eine Art Innovations-Schule betreiben, an der sich CeBIT-Besucher und Internetnutzer gleichermaßen beteiligen können. Aufgabe wird sein, neue Ideen für nutzerfreundliche Produkte und Dienstleistungen zu den Topthemen der CeBIT zu entwickeln. Und wenn am Abend in Hannover die CeBIT schließt und die deutschen Forschungsteams nach Hause gehen, beginnen die Amerikaner zu tüfteln. Um Mitternacht kalifornischer Zeit werden deren Ergebnisse dann wieder nach Deutschland gespielt.

Vielfältiges Rahmenprogramm

Neu ist auch das future lab, das die bekannten Formate future talk, future match und future market erstmals räumlich zusammenführt. Im Zentrum des future lab befindet sich das Vortragsforum future talk. Dort wird unter anderem über die neuesten Erkenntnisse des Forschungsprogramms THESEUS berichtet. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Erprobung neuer internetbasierter Wissensinfrastrukturen, um das Wissen im Internet besser zu nutzen und zu verwerten. Darüber hinaus beschäftigt sich der future talk mit den Trends der Zukunft Digitalisierung, Mobilität, Energie und Gesundheit. Neben zahlreichen Instituten der Fraunhofer Gesellschaft wird unter anderem das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz namhafte Experten in den future talk entsenden. An den sechs CeBIT-Tagen erwarten den Besucher mehr als einhundert Vorträge, Live-Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Projektdemonstrationen.

Der europäischen Kooperationsbörse future match kommt vor dem Hintergrund der momentan schwierigen wirtschaftlichen Situation eine herausragende Bedeutung zu. Ziel ist es, Wissenschaftler und Unternehmer auf der CeBIT 2009 an einen Tisch zu bringen und gemeinsame Forschungsprojekte anzustoßen. Wie erfolgreich der future match ist, belegen die Zahlen der vergangenen Veranstaltung. Mehr als 480 Teilnehmer aus rund 40 Ländern nutzten zur CeBIT 2008 das Angebot des future match, um in individuellen Gesprächen neue Kontakte zu knüpfen.

Anne-Kathrin Seibt | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

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