Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gesundheitsparcours "FutureCare" zeigt Medizin der Zukunft

10.12.2008
Gesundheitsparcours als Zuschauermagnet der TeleHealth
Schwerpunktthemen: Herzkreislauferkrankungen und Diabetes

Welchen Beitrag kann Informationstechnologie zur Verbesserung der medizinischen Versorgung bei Volkskrankheiten wie Herzkreislauferkrankungen oder Diabetes leisten? Antworten auf diese und weitere Fragen wird das neue Projekt "FutureCare" auf der TeleHealth 2009 geben.

Der BITKOM präsentiert mit Unterstützung der Deutschen Messe erstmals den Gesundheitsparcour "FutureCare" als eine gemeinsame Initiative der beteiligten Unternehmen. Auf rund 300 Quadratmetern werden in Halle 9 vom 3. bis 8. März 2009 innovative IT-Lösungen für den Gesundheitssektor zielgruppenspezifisch präsentiert.

"Das Projekt FutureCare zeichnet sich dadurch aus, dass es an konkreten Beispielen begreifbar macht, wie Informationstechnologie zum Wohle des Patienten eingesetzt werden kann", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Telemedizin ist keine Science Fiction. Informationstechnologie sollte möglichst schnell und umfassend im medizinischen Alltag eingesetzt werden", so Scheer. "IT-Systeme verbessern die Situation der Patienten und sie erleichtern den Ärzten die Arbeit."

Die internationale Kongressmesse TeleHealth ist ein zentraler Bestandteil der CeBIT und wird 2009 erstmals an allen sechs Messetagen ausgerichtet. "Mit dem Gesundheitsparcours FutureCare wird während der sechstägigen Ausstellung ein wichtiger Besuchermagnet geschaffen. Ob IT-Entwickler, Anwender im Krankenhaus und in der Pflege oder Verantwortliche von Krankenkassen, Politik und Industrie bis hin zum interessierten Bürger - FutureCare bietet die besten Voraussetzungen, sich umfassend über Trends und Perspektiven zu informieren", sagte Ernst Raue, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG Hannover.

Wie IT-unterstützte medizinische Versorgung eingesetzt werden kann und welche technischen Möglichkeiten bereits heute verfügbar sind, wird im Gesundheitsparcours "FutureCare" anschaulich dargestellt. Etwa am Bespiel von Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes (Typ II). Messebesucher sehen dabei unter anderem in eine Arztpraxis, die Notfall-Ambulanz eines Krankenhauses und in eine Apotheke. Auf den zwei moderierten Rundgängen wird auch gezeigt, wie IT in der Nachsorge, der Pflege sowie dem Betreuten Wohnen eingesetzt werden kann.

Ausrichter des Gesundheitsparcours "FutureCare"

Die FutureCare wird ausgerichtet von der BITKOM Service Gesellschaft in Kooperation mit Mitgliedsunternehmen des BITKOM und mit Unterstützung der Deutschen Messe.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.200 Unternehmen, davon 900 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software, IT-Services und Telekommunikationsdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungspolitische Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.

Anne-Kathrin Seibt | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2009:

nachricht Hybrid-Scanner ordnet Dokumente nach Chaos-Prinzip
09.03.2009 | Xamance

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2009: Trends und Themen
09.03.2009 | Deutsche Messe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2009 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie