Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Erfolgsgeschichte des "intelligenten Stromzählers" geht weiter

23.02.2009
CeBit 2009: Neue Zählertechnologie schafft Transparenz für Green-IT-Projekte und wird zum Herzstück eines vernetzten Energiemanagements

Alle reden über "Green IT" - aber wer verifiziert die eingesparte Energie eigentlich? Gerade für Privatleute und kleinere Unternehmen gab es bislang kaum zeitnahe Transparenz über den Stromverbrauch und damit auch wenig Kontrolle und Anreize.

Die EnBW präsentiert auf der CeBit ihren "intelligenten Stromzähler": Als erste Energieunternehmen bietet die EnBW in Baden-Württemberg und ihre Tochter Yello Strom bundesweit ein solches Produkt mit Echtzeitdaten in Serie an. Mit dem intelligenten Stromzähler kann man seinen Stromverbrauch direkt am eigenen PC-Bildschirm ablesen - sekundengenau oder im Wochen-, Monats- oder Jahresvergleich.

Doch die Erfolgsgeschichte des intelligenten Zählers geht weiter: Über die persönliche Energieeffizienz hinaus wird die neue Zählertechnologie im größeren Maßstab Dreh- und Angelpunkt eines völlig neuen Energiemanagements. Das zeigt die EnBW auf der CeBit am Beispiel des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts "MEREGIO" (Minimum Emission Region). In einer Modellregion in Baden-Württemberg werden dezentrale Stromerzeuger, -verbraucher und -speicher intelligent miteinander vernetzt - also zum Beispiel private Blockheizkraftwerke, Solaranlagen, Elektroautos oder Waschmaschinen und Kühlschränke.

Über die Schnittstelle am intelligenten Stromzähler können diese bislang nur getrennt betrachteten Bereiche koordiniert und optimiert werden. Ist der Strom gerade günstig, weil zum Beispiel viel Wind aus Offshore-Anlagen zur Verfügung steht? Dann könnte jetzt die Waschmaschine laufen. Wird gerade viel Strom gebraucht? Dann lohnt sich die Einspeisung aus der privaten Brennstoffzelle im Keller. Ab Mitte 2009 soll das Konzept mit 1.000 Testkunden in Baden-Württemberg erprobt werden - bei der EnBW auf der CeBit wird es heute schon lebendig.

Die EnBW präsentiert sich auf der CeBit im Rahmen der "green IT world" in Halle 8 Stand B02.

Ansprechpartner für Redaktionen:
Hans-Jörg Groscurth
Tel. 0711 289-81250
Mobil 0173 6501660
EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH
Schelmenwasenstraße 15
70567 Stuttgart
Telefon: +49 (07 11) 289-81250
Telefax: +49 (07 21) 63-193456
presse.vsg@enbw.com

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com
http://www.cebit.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2009:

nachricht Hybrid-Scanner ordnet Dokumente nach Chaos-Prinzip
09.03.2009 | Xamance

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2009: Trends und Themen
09.03.2009 | Deutsche Messe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2009 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Herz-Bindegewebe unter Strom

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Eine Extra-Sekunde zum neuen Jahr

08.12.2016 | Physik Astronomie

Wenn der Fluss krank ist – Fachseminar zu Gewässerökologie und Gewässerschutz

08.12.2016 | Seminare Workshops