Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ComConsult: innovaphone baut die wohl energieeffizientesten VoIP-TK-Systeme

27.02.2009
Softphones können den Energieverbrauch gegenüber konventioneller TDM-Technologie um mehr als 90 Prozent drosseln

Sindelfingen, 26. Februar 2009 - innovaphone baut die wohl energieeffizientesten VoIP-TK-Systeme, die derzeit am Markt erhältlich sind. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Studie von ComConsult. Das renommierte Beratungsunternehmen hatte einen vom Bundesverband Telekommunikation (VAF) im Mai 2008 veröffentlichten Report ("Stromkosten im Blick: TDM, Hybrid, VoIP-Varianten - Analyse zeigt deutliche Unterschiede") zum Anlass genommen, den Strombedarf von TK-Systemen einem umfassenden Vergleich zu unterziehen und dabei einige gravierende methodische Mängel des Reports enthüllt. Die Ergebnisse der ComConsult-Studie widersprechen dem weit verbreiteten Vorurteil, wonach Voice over IP ein "Klimakiller" sei. Die Analysten von ComConsult gelangen vielmehr zu einer gegensätzlichen Auffassung. Demnach kann VoIP sogar die Rolle einer Stromspartechnologie zufallen, wenn die Kostenersparnisse bei der Verwendung von Softphones berücksichtigt werden. Nach Berechnungen von ComConsult können Softphones den Energieverbrauch gegenüber der konventionellen TDM-Technologie (Time Division Multiplex - Zeitmultiplexverfahren) um mehr als 90 Prozent senken.

Die Analysten von ComConsult waren mit dem Anspruch angetreten, die aktuelle Debatte um Energieeffizienz von TK-Lösungen zu entschärfen und auf eine sachliche Grundlage zu stellen. Diesem Anspruch werden sie voll gerecht. Das differenzierte Fazit der Autoren: "VoIP ist weder ein Klimakiller noch ein Kostenfresser. Die Stromkosten einer IT-Infrastruktur können sich bei der heute üblichen Verwendung von Hardphones zwar moderat erhöhen, jedoch können diese Mehrausgaben leicht durch VoIP-typische Einspareffekte (Konsolidierung, Homogenisierung, vereinfachtes Management etc.) kompensiert werden."

Gleichzeitigt räumen die ComConsult-Analysten mit einigen im Markt kursierenden "Mythen" auf. So gelangen sie in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass VoIP-Lösungen mit Hardphones nur wenig mehr Strom verbrauchen als konventionelle Lösungen. Durch den flächendeckenden Einsatz von Softphones könne der Stromverbrauch einer VoIP-Lösung gegenüber der TDM-Technologie sogar deutlich gesenkt werden. "Der Ansatz VoIP mit Softphones ist demnach der Schlüssel zur Energieeffizienz von TK-Lösungen", heißt es dazu in der Studie. Weiter treten die Autoren der Studie der Behauptung entgegen, die IP-Telefonie erfordere ein separates Netz. Es gebe zwar eine Reihe von Szenarien wie etwa Broadcast-Stürme oder Spanning-Tree-Probleme, in denen eine Netztrennung zur Erhöhung der Ausfallsicherheit sinnvoll erscheine. In der Praxis geschehe dies indessen allein schon aus Kostengründen durch die Einrichtung von virtuellen LANs und nicht etwa - wie in dem VAF-Report unterstellt - durch Aufbau eines eigenständigen Netzes.

Dagmar Geer, Vorstandsvorsitzende der innovaphone AG, ist mit dem guten Abschneiden des Sindelfinger IP-Telefonie-Spezialisten bei der Studie zufrieden und kennt auch die Gründe für die günstige Energiebilanz: "Die meisten VoIP-Systeme kommen nicht ohne Server aus, doch die erweisen sich trotz Verwendung von Low-Voltage-Prozessoren und modernen Virtualisierungstechnologien als Stromfresser. Das ist bei uns anders. Da die innovaphone PBX auf der autarken Hardware der VoIP-Gateways arbeitet, kommt unsere Lösung ohne Server aus. Das schlägt sich natürlich auch in der Stromrechnung nieder."

Neben dem energetisch besonders günstigen Produktkonzept wirken sich bei den innovaphone Lösungen noch zwei weitere Faktoren positiv auf den Stromverbrauch aus: Zum einen sind alle Komponenten in sich im Hinblick auf den Strombedarf optimiert. So verbraucht die innovaphone TK-Anlage IP6000 - die bereits als einzelnes Gerät immerhin bis zu 2.000 Teilnehmer verwaltet - mit maximal 10 Watt nur einen Bruchteil des Stroms, den eine herkömmliche Telefonanlage vergleichbarer Größe benötigt. Ein weiterer Pluspunkt: Alle Komponenten sind PoE-fähig. Hinzu kommt, dass kein zusätzlicher Kühlbedarf entsteht. Dagmar Geer ist sich sicher: "Auch wenn die Energiekosten bei den Investitionsentscheidungen derzeit noch eine untergeordnete Rolle spielen, gibt es Kunden, für die es sich durchaus auszahlt, mit spitzem Stift zu rechnen. Wir wissen von Unternehmen, bei denen sich die Anschaffung einer innovaphone Lösung allein schon durch die beim Stromverbrauch erzielten Einsparungen amortisiert hat."

Über innovaphone

Die innovaphone AG hat die Entwicklung der IP-Telefonie von Anfang an maßgeblich mit gestaltet. Das in Sindelfingen ansässige Unternehmen wurde 1997 von vier Pionieren aus dem ISDN-Umfeld gegründet. Bis heute ist die mittelständische Technologieschmiede mit nunmehr rund 60 Mitarbeitern zu 100 % eigenfinanziert. innovaphone entwickelt keine Hybridlösungen, sondern reine IP-Systeme, die die Sicherheit und hohe Verfügbarkeit klassischer TK-Anlagen mit der Flexibilität und Skalierbarkeit der IP-Welt vereinen.

Herzstück des Lösungsportfolios ist die innovaphone PBX, die alle gängigen Schnittstellen unterstützt und auf den Konvergenzstandards H.323 und SIP basiert. Damit lassen sich je nach Ausbaustufe Unternehmen jeglicher Größe ausstatten: von kleinen Betrieben über mittelständische Firmen mit mehreren Niederlassungen bis hin zu großen Enterprise-Umgebungen. Vertrieben werden die IP-Telefonie Systeme von innovaphone ausschließlich über autorisierte Distributoren und Reseller. Firmensitz ist Sindelfingen. Weitere Unternehmensstandorte sind Hannover (Schulungszentrum), Hagen, Berlin, Wien, Verona und Eksjö (Schweden).

Ansprechpartner für die Medien

innovaphone AG
Dagmar Geer (Vorstand Marketing & PR)
Dr. Petra Wanner-Meyer (Leitung PR)
Böblinger Straße 76
D-71065 Sindelfingen
Telefon +49 (0)7031.73009-0
Telefax +49 (0)7031.73009-99
dgeer@innovaphone.com
pwanner-meyer@innovaphone.com
MärzheuserGutzy Kommunikationsberatung GmbH
Michael Märzheuser/Jochen Gutzy
Geschäftsführer
Ludwigstraße 21/Theresienstraße 6-8
D-80333 München
Telefon +49 (0)89.2 88 90-480
Telefax +49 (0)89.2 88 90-45
innovaphone@maerzheusergutzy.com

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.innovaphone.com
http://www.maerzheusergutzy.com
http://www.cebit.de/presse_archiv_d?pm=8889&code=woioqdbxs

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2009:

nachricht Hybrid-Scanner ordnet Dokumente nach Chaos-Prinzip
09.03.2009 | Xamance

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2009: Trends und Themen
09.03.2009 | Deutsche Messe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2009 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

Von einer einzigen Stammzelle zur Vielzahl hochdifferenzierter Körperzellen: Den vollständigen Stammbaum eines ausgewachsenen Organismus haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und München in „Science“ publiziert. Entscheidend war der kombinierte Einsatz von RNA- und computerbasierten Technologien.

Wie werden aus einheitlichen Stammzellen komplexe Körperzellen mit sehr unterschiedlichen Funktionen? Die Differenzierung von Stammzellen in verschiedenste...

Im Focus: Spider silk key to new bone-fixing composite

University of Connecticut researchers have created a biodegradable composite made of silk fibers that can be used to repair broken load-bearing bones without the complications sometimes presented by other materials.

Repairing major load-bearing bones such as those in the leg can be a long and uncomfortable process.

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Im Focus: Gammastrahlungsblitze aus Plasmafäden

Neuartige hocheffiziente und brillante Quelle für Gammastrahlung: Anhand von Modellrechnungen haben Physiker des Heidelberger MPI für Kernphysik eine neue Methode für eine effiziente und brillante Gammastrahlungsquelle vorgeschlagen. Ein gigantischer Gammastrahlungsblitz wird hier durch die Wechselwirkung eines dichten ultra-relativistischen Elektronenstrahls mit einem dünnen leitenden Festkörper erzeugt. Die reichliche Produktion energetischer Gammastrahlen beruht auf der Aufspaltung des Elektronenstrahls in einzelne Filamente, während dieser den Festkörper durchquert. Die erreichbare Energie und Intensität der Gammastrahlung eröffnet neue und fundamentale Experimente in der Kernphysik.

Die typische Wellenlänge des Lichtes, die mit einem Objekt des Mikrokosmos wechselwirkt, ist umso kürzer, je kleiner dieses Objekt ist. Für Atome reicht dies...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

20.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Digitale Medien für die Aus- und Weiterbildung: Schweißsimulator auf Hannover Messe live erleben

20.04.2018 | HANNOVER MESSE

Neurodegenerative Erkrankungen - Fatale Tröpfchen

20.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics