Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT 2009: TU Kaiserslautern bietet innovative Problemlöser

20.02.2009
Vom 3. bis 8. März findet die größte internationale Messe für Informationstechnik, die CeBIT, statt. Auch in diesem Jahr warten neueste Technologien auf die Besucher.
Der Fokus der Aussteller der TU Kaiserslautern ist auf Lösungen für konkrete Anwendungen gerichtet.

3D-Visualisierungen hilft Baulaien

Dazu zählt auch das Projekt "[B:3D]". In Zusammenarbeit des Fachbereichs Informatik und des Studiengangs Architektur der TU Kaiserslautern werden 3D-Visualisierung und 3D-Plots mit "[B:3D]" erstellt, die Räume für bautechnische Laien anschaulich darstellen. Entwürfe, baukonstruktive Problemstellungen, neue Formen etc. können zudem in einer Vielzahl von Alternativen jederzeit auf einfache Weise visualisiert werden.

USE - Produktentwicklung und Ausbildung auf höchstem Niveau

Hinter dem Namen "INTUX - International User Experience for Industrial Products", steckt ein gezieltes Anpassen bestimmter Produkte an jeweilige Märkte. Der Fokus der International User Experience liegt bei der Gestaltung von gebrauchstauglichen Produkten für unterschiedliche Kulturen und Länder. Die TU Kaiserslautern präsentiert zudem Methoden eines innovativen Trainings und moderner Ausbildung an der Usability-Academy.

Sorglos bis ins hohe Alter

Das Fraunhofer Institut "Experimentelles Software Engineering" zeigt unter dem Motto "Mit Sicherheit ein selbstbestimmtes Leben", wie Assistenzsysteme durch Ableitungen aus aktuellen Situationen ein eigenständiges Leben bis ins hohe Alter ermöglichen können.

Hochleistungs-Wissens- und Datenmanagement des DFKI

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) stellt die Innovationsallianz "SemProM" vor. Dahinter verbirgt sich ein digitales Produktgedächtnis mit Informationen zum gesamten Herstellungs- und Vertriebsprozess eines Produktes.

Präsentiert werden mittels Demonstrator zudem die Grundprinzipien von Augmented Reality durch Bild-basierte Interaktion und Kamera-basiertes Tracking.

Des Weiteren erscheint das neue Programm eyeBook, welches inhaltsabhängig, interaktiv und multimedial die Kombinationen digitaler Medien, wie Sounds oder Bilder mit klassischem Text realisiert.

Auch das Assistenzsystem AWARE, ein Analysetool zur automatischen Webseitenprüfung auf Rechtskonformität, zählt zu den Innovationen des DFKI auf der CeBIT.

Mit NEPOMUK wurde eine Arbeitsumgebung entwickelt, die persönliches Informationsmanagement durch semantische Technologien unterstützt.

MoViMoS ist eine inhaltsbasierte Bildsuche, bei der zu Digitalbildern Informationen abgefragt werden können. Wesentlicher Schwerpunkt des Programms ist die Realisierung eines modularen, effizienten und skalierbaren Bild-Retrieval-Systems.

Mit einer bildbasierten Drucktechnik-Erkennung wurde zudem eine Methodik zur Unterscheidung von Druckklassen geschaffen. Es ist damit möglich digitalisierte Dokumente schon bei geringer Scan-Auflösung mit fast 100%iger Genauigkeit voneinander zu unterscheiden. Dies ist zur Identifizierung von Fälschungen extrem hilfreich.

ALOE ist eine "Social Media Sharing Plattform", entwickelt durch das DFKI, die es den Nutzern ermöglicht multimediale Ressourcen zu organisieren und auszutauschen.

CeBIT 2009: Übersicht der Aussteller des Forschungsstandortes Kaiserslautern:

Technische Universität Kaiserslautern
Rheinland-Pfalz-Gemeinschaftsstand - Halle 9 C 39
- "[B:3D]" Dreidimensionale Lösung komplexer Szenarien im Entwurf und Bauprozess
- INTUX - International User Experience for Industrial Products
- Usability Academy - Training und Ausbildung in Usability und User Experience

Fraunhofer-Institut Experimentelles Software Engineering - Stand der Fraunhofer Gesellschaft - Halle 9 B 36
- Adaptive Assistenzsysteme - Mit Sicherheit ein selbstbestimmes Leben

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) - Stand des BMBF -Halle 9 B 40
- Innovationsallianz SemProM - Produkte führen Tagebuch

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) - Stand des DFKI -Halle 9 B 45
- Bildbasierte Interaktion und Kamera-basiertes Tracking
- eyeBook - Multimediales Lesen
- AWARE - Analysetool zur automatischen Webseitenprüfung auf Rechtskonformität
- Nepomuk - Semantischer Sinn für persönliche Dokumente
- MoViMoS - Modulare Visuelle Mobile Bildsuche
- Bild-basierte Drucktechnik-Erkennung
- Social Media Sharing mit ALOE

Während der CeBIT wird die Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT) die Standbesucher über alle Fachgebiete und Institutionen der TU Kaiserslautern sowie über das umfangreiche Leistungsangebot der KIT informieren.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Klaus Dosch, Kontaktstelle für Information und Technologie,
Tel.: 0631/205-3001
Fax: 0631/205-2198
E-mail: messe@kit.uni-kl.de

Während der CeBIT sind die TU-Aussteller und die KIT unter der Telefon-/Faxnummer 0511/89-497070 zu erreichen.

Thomas Jung | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.uni-kl.de/cebit2009.html
http://www.uni-kl.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2009:

nachricht Hybrid-Scanner ordnet Dokumente nach Chaos-Prinzip
09.03.2009 | Xamance

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2009: Trends und Themen
09.03.2009 | Deutsche Messe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2009 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie