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Zwei von drei Unternehmen warten auf multibankfähiges Internet-Banking

06.03.2008
Zwei Drittel aller deutschen Unternehmen möchten zukünftig ihre Konten wenigstens teilweise über multibankfähige Webportale verwalten. Bisher nutzt nur jede fünfte Firma diese Technik.

Grund für den rasanten Anstieg: Seit Januar 2008 akzeptieren alle deutschen Kreditinstitute Zahlungsverkehrsdaten von Firmenkunden gemäß EBICS-Standard. Dieses Übertragungsprotokoll ermöglicht die Multibankfähigkeit eines Firmenkundenportals bei gleichzeitig hoher Sicherheit. Dies ergab die Studie "Electronic Banking 2007" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit ibi research.

Jedes zweite deutsche Unternehmen und 75 Prozent derjenigen mit einem Jahresumsatz mehr als zwei Millionen Euro unterhält Konten bei mehr als einer Bank. Dennoch bieten Kreditinstitute erst seit kurzem die Verwaltung aller dieser Konten gemeinsam innerhalb ihres Firmenkundenportals an. Der Grund: Der zu Jahresbeginn verpflichtend eingeführte EBICS-Standard (Electronic Banking Internet Communication Standard) ermöglicht einen komplex verschlüsselten Datenaustausch zwischen Firmenkunden und Kreditinstitut, der auch von Portalen unterstützt werden kann. Das neue Verfahren erhöht zum einen die Bedienerfreundlichkeit, zum anderen muss der Kunde seine privaten Schlüssel-Codes, d.h. kritische Zugangsdaten, nicht im Portal hinterlegen. So entfallen rechtliche Vorbehalte gegen solche multibankfähigen Portale, die einem Ausbau bisher im Wege standen.

Solche sicheren multibankfähigen Online-Angebote bedeuten einen Sprung in der Benutzerfreundlichkeit von Zahlungsverkehrsdienstleistungen der Banken. Bisher war die Verwaltung von Konten bei mehreren Banken oft nur mittels aufwändig beim Firmenkunden zu installierender Kontoführungssoftware möglich. Mit den neuen Portalen entfällt die Installation beim Kunden, und die gleichen Aufgaben lassen sich von jedem ans Internet angebundenen Rechner aus erledigen. Durch den Einsatz mobiler, installationsfreier Kartenlesegeräte ist dabei auch die fälschungssichere Identitätsprüfung des Auftraggebers von unterwegs gewährleistet.

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Die Identifikation des Auftraggebers und die verschlüsselte Kommunikation zwischen den Banken sind jedoch nicht die einzigen Stellen, an denen es auf die Vertraulichkeit der Daten ankommt. Auch wenn kritische Zugangsdaten nicht im Portal hinterlegt werden, ist dort z.B. ein aktueller Finanzstatus sichtbar. Für den korrekten Umgang mit diesen Daten ist der Portalbetreiber verantwortlich. Hierbei genießen Banken einen großen Vertrauensvorschuss: 73 Prozent der interessierten Unternehmen würden ein Multibank-Portal nutzen, wenn es von einem Kreditinstitut betrieben wird. Dagegen würden nur 46 Prozent einem unabhängigen Dienstleister als Portalbetreiber vertrauen. Den Kreditinstituten eröffnet sich mit sicheren, vertrauenswürdigen Multibank-Portalen somit ein großes Potential zur Kundenbindung und Produktvertrieb im Firmenkundensegment.

PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2006 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 200 Mitarbeitern über 26 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bankfachliche bis zur IT-Beratung.

Pressekontakt:

Andreas Gutjahr
Faktenkontor GmbH
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