Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschungszentrum Jülich zeigt sich auf der CeBIT

03.03.2008
Themenumfang des Supercomputers JUGENE wird präsentiert / Nobelpreisträger Grünberg eröffnet „future parc“

Kurz nach der feierlichen Einweihung des Supercomputers JUGENE in Jülich präsentiert das Forschungszentrum in dieser Woche auf der CeBIT einige Beispiele aus der computerunterstützten Forschung. Simulationen aus den Bereichen Biologie, Umwelt und Teilchenphysik belegen den enormen Wert des Werkzeugs Supercomputer für heutige und zukünftige Forschung. Dem Jülicher Forscher und Nobelpreisträger Peter Grünberg wird in diesem Jahr die Ehre zuteil, auf der CeBIT den „future parc“ zu eröffnen.

Auf dem „future parc“ in Halle 9 geben Universitäten, Fachhochschulen und
Forschungsinstitute Einblicke in die digitale Welt von morgen. Eröffnet wird der „future parc“ am ersten Messetag von Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und dem Nobelpreisträger für Physik des Jahres 2007, Prof. Dr. Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich.

Computersimulationen sind eine Schlüsseltechnologie für die Wissenschaft und haben sich gleichberechtigt neben theoretischer und experimenteller Forschung etabliert. Der Supercomputer erweist sich als flexibles und leistungsstarkes Werkzeug, wenn es darum geht, komplexe Probleme zu lösen, wie sie die Jülicher als Teil der Helmholtz-Gemeinschaft angehen.

... mehr zu:
»JUGENE »Supercomputer

Forscher aller Fachrichtungen nutzen ihn, um etwa zu klären, wie sich Galaxien formen, wie Halbleiter funktionieren, wie sich Proteine in Zellen falten oder wie sich Tragflächen von Flugzeugen verhalten. Der Jülicher CeBIT-Auftritt (Teil des Standes von IBM, Halle 2, A40) zeigt dazu einige Beispiele und lädt ein, dieses Schlüsselwerkzeug des 21. Jahrhunderts kennenzulernen

JUGENE ist derzeit mit der gemessenen Rechenleistung (Rmax) von über 167 Teraflop/s (Billionen Rechenoperationen pro Sekunde) der schnellste Rechner des neuen Typs Blue Gene/P von IBM und belegt Platz 2 in der Top-500-Liste der schnellsten Rechner der Welt. In Jülich rechnen mehr als 65 000 Prozessoren, die über ein extrem leistungsfähiges Kommunikationsnetz verbunden sind. Sie sind kompakt und energiesparend in 16 etwa telefonzellengroßen Schränken untergebracht.

An der Beschaffung des Superrechners JUGENE waren neben dem Forschungszentrum Jülich das Bundesforschungsministerium und das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt, darüber hinaus die Helmholtz-Gemeinschaft, deren Mitglied das Forschungszentrum Jülich ist.

Supercomputing in Jülich:
http://www.fz-juelich.de/portal/index.php?index=163&cmd=show&mid=563
Future parc auf der CeBIT:
http://www.cebit.de/7513?pm=cb08-122-d
Grünberg und der GMR-Effekt:
http://www.fz-juelich.de/gmr
Pressekontakt:
Kosta Schinarakis, Tel. 02461 61-4771, E-Mail: k.schinarakis@fz-juelich.de
Forschungszentrum Jülich: Kompetenz für die Zukunft
Das Forschungszentrum Jülich betreibt
interdisziplinäre Spitzenforschung zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Information. Einmalig ist dabei die Verknüpfung mit den beiden Schlüsselkompetenzen Physik und Supercomputing. In Jülich werden sowohl langfristig angelegte, grundlagenorientierte Forschungen betrieben als auch konkrete technologische Anwendungen erarbeitet. Mit rund 4 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den größten Forschungszentren Europas.

Kosta Schinarakis | Forschungszentrum Jülich GmbH
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de/7513?pm=cb08-122-d
http://www.fz-juelich.de/gmr
http://www.fz-juelich.de/portal/index.php?index=163&cmd=show&mid=563

Weitere Berichte zu: JUGENE Supercomputer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2008:

nachricht Verbesserte Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
10.03.2008 | Vitaphone GmbH

nachricht Professionelles Drucken für Windows Server 2008
10.03.2008 | ThinPrint GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2008 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie