Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Intelligente Arbeitsplätze und modernes Wissensmanagement

28.02.2008
Leibniz Universität Hannover präsentiert sich auf der CeBIT 2008 mit Innovationen

Neue Entwicklungen im Wissensmanagement und bei Desktop-Suchsystemen präsentiert die Leibniz Universität Hannover während der CeBIT 2008 vom 4. bis 9. März. Die Projekte des Instituts für Verteilte Systeme (IVS) und des Forschungszentrums L3S sind auf dem Gemeinschaftsstand der niedersächsischen Hochschulen in Halle 9, Stand B 22, zu sehen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Forschungszentrum L3S zeigen Besuchern das Projekt NEPOMUK - ein innovatives Desktop-Suchsystem. In der täglichen Arbeit im Büro wird eine große Anzahl von Dokumenten und E-Mails an unterschiedlichen Stellen gespeichert. Auf diese Weise gehen Zusammenhänge von Informationen leicht verloren, und auch das Wiederfinden wird mitunter schwierig. Gängige Desktop-Suchsysteme ermöglichen zwar das Auffinden von Dokumenten anhand von Suchbegriffen, berücksichtigen jedoch weder die Verbindungen zwischen den Dokumenten noch zusätzliches Hintergrundwissen. Der "intelligente Arbeitsplatz" NEPOMUK ermöglicht den Einsatz einer innovativen Suchtechnologie, die Informationen aus Dokumenten auch semantisch miteinander verknüpft.

Modernes Wissensmanagement im Web 2.0 präsentiert das Projekt "GroupMe!" des Instituts für Verteilte Systeme (IVS) der Leibniz Universität Hannover. Die neuartige Anwendung fasst multimediale Web-Inhalte in Themengruppen zusammen. Durch den Einsatz moderner Technologien bietet "GroupMe!" neue Möglichkeiten, Informationen zu erschließen. Die Struktur verbessert die zielgerichtete Suche nach Inhalten, zum Beispiel in thematischen Sammlungen von Links.

... mehr zu:
»Desktop-Suchsystem »IVS »L3S »NEPOMUK

Auf der CeBIT unterstützt die Leibniz Universität zudem forschungsinteressierte Unternehmen und Einrichtungen durch das Projekt HAGRID, bei dem uni transfer, die Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität, Projektpartner ist. Das EU-Projekt lädt forschungsinteressierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu einer Vortragsveranstaltung zum Thema "Europäische IKT-Forschung" (Informations- und Kommunikationstechnologie) ein. Schwerpunkte der Präsentationen am Mittwoch, 5. März 2008, von 16 bis 18 Uhr am Stand des Future Talk (Halle 9, Stand A 30) sind Beiträge über die Teilnahme an europäischen IKT-Projekten im 7. Forschungsprogramm der EU sowie Erfahrungsberichte von Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern.

Persönliche Kontakte können Forschungseinrichtungen und Firmen bei der Kontaktbörse IRC Future Match auf der CeBIT knüpfen. In Halle 9, Stand A 18, können Interessierte gezielt Partner aus anderen europäischen Ländern zur technischen Zusammenarbeit suchen oder sich einen Überblick über neue Technologien verschaffen. Die Kontaktbörse wird ebenfalls von der Forschungs- und Technologiekontaktstelle uni transfer als IRC-Partner in Niedersachsen organisiert.

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen steht Ihnen Dr. Martina Venschott von uni transfer unter Telefon 0511.762 5722 oder per E-Mail unter info@tt.uni-hannover.de gern zur Verfügung. Auskunft zu den Projekten geben auch Dr. Claudia Niederée von Forschungszentrum L3S unter Telefon 0511.762 17715 oder per E-Mail unter niederee@L3S.de sowie Prof. Nicola Henze vom IVS unter Telefon 0511.762 19716 oder per E-Mail unter henze@kbs.uni-hannover.de.

Dr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Berichte zu: Desktop-Suchsystem IVS L3S NEPOMUK

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2008:

nachricht Verbesserte Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
10.03.2008 | Vitaphone GmbH

nachricht Professionelles Drucken für Windows Server 2008
10.03.2008 | ThinPrint GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2008 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten